Das sind die neusten Entwicklungen im Projektmanagement

Das Projektmanagement ist generell ein sehr spannender Themenbereich, bei dem es viel zu entdecken gibt. Gerade im Bereich der Ressourcenplanung oder auch bei Kollaborationen gibt es einen großen Spielraum, der sich auch in den Trends für das generelle Projektmanagement spiegelt. Natürlich gibt es dabei auch einige Herausforderungen, die gerade in den kommenden Jahren bewältigt werden müssen, doch die Entwicklungen und Trends bieten eine Vielzahl von Chancen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Das sind die neusten Entwicklungen im Projektmanagement. ©Depositphotos

Die Welt im Wandel

Spätestens durch die Corona-Pandemie hat sich die Welt in Sachen Digitalisierung und Klimawandel noch einmal stark verändert. Diese Entwicklungen haben dann natürlich auch einen starken Einfluss auf die Berufswelt. Fachkräfte werden gesucht und das hat gleichzeitig Auswirkungen auf die gesuchten Kompetenzen, welche die Mitarbeiter bieten müssen. Dabei geht es um klassische, aber auch um digitale, technologische und transformative Kompetenzen, auf die es in den nächsten Jahren sehr stark ankommen wird. Eine groß angelegte Umfrage unter 500 großen Unternehmen hat bereits gezeigt, dass die Verteilung der gewünschten Kompetenzen sich in den letzten Jahren deutlich geändert hat. Lösungsfähigkeit ist der Begriff der Stunde und auch Kompetenzen wie Eigeninitiative oder Kreativität gewinnen weiter an Bedeutung. Gerade bei Themen wie der Projektsteuerung muss der jeweilige Mitarbeiter immer einen kühlen Kopf bewahren. Im Zuge der Digitalisierung dürfen dann auch die Kenntnisse im Bereich der technischen Weiterentwicklung nicht fehlen.

Effektive Ressourcenplanung als Trend

In einer Zeit, in der die Fachkräfte fehlen, müssen Unternehmen oftmals mit dem arbeiten, was sie schon vor Ort haben. Ressourcenplanung ist das große Thema im Bereich des Projektmanagements. Neben den verschiedenen Teamleitern sind es auch die Projektmanager, die die Ressourcen genau im Blick behalten und gekonnt einteilen müssen. Bei den Teamleitern geht es auch darum, dass die Mitarbeiter permanent durch Weiterbildungen gefördert werden. So kann man die internen Ressourcen weiter fördern und erweitern. Zudem entsteht dadurch auch der Vorteil, dass sich die Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen, sich weiterentwickeln und damit langfristig ans Unternehmen binden. Am besten funktioniert das Projektmanagement und die Ressourcenplanung, wenn alle Entscheider sich für gewisse Bereiche zusammensetzen und eine optimale Einsatzstrategie entwickeln.

Qualität statt Quantität

Dadurch, dass ohnehin ein Mangel an Fachkräften herrscht, können Unternehmen nicht mehr möglichst viele Arbeitskräfte einstellen, welche die vorhandene Arbeit erledigen sollen. In diesen Tagen steht Qualität ganz klar vor Quantität. So sollte man sich lieber darauf konzentrieren, einen passenden Mitarbeiter zu finden oder bei vorhandenen Mitarbeitern Entwicklungschancen zu erkennen und zu fördern, sodass eine offene Stelle nahtlos besetzt werden kann. Wer die nötige Qualität in das Unternehmen einbringen kann, ist auch nicht zwangsläufig auf die Quantität angewiesen. Hinzu kommt, dass ein Unternehmen einen echten Image-Schub erreichen kann, wenn man bewusst für wenig Fluktuation in der Belegschaft sorgt. Es macht nach außen hin schließlich keinen guten Eindruck, wenn die Mitarbeiter reihenweise kommen und schnell wieder gehen. Die Außenwirkung ist der eine Punkt, doch auch im Unternehmen kann die Effizienz nicht langfristig optimiert werden, wenn immer wieder neue Mitarbeiter in die Aufgaben eingewiesen werden müssen.

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