Erst Electronics, jetzt Fashion: refurbed launcht neue Produktkategorie

Mit dem Slogan “New & Green – Neue Kleidung aus recycelten Stoffen“ launcht refurbed am 4. Mai 2022 seine neue Produktkategorie „Fashion“. Damit erweitert refurbed sein Angebot und wird zur Multicategory Platform, auf der Kund:innen zentral nachhaltige Produkte unterschiedlicher Kategorien kaufen können. Die Ausweitung auf weitere Produktkategorien ist geplant. Die bei Elektronik und Haushaltsgeräten bekannten Vorteile bleiben Kund:innen auch bei Fashion erhalten: CO2-neutrale Produkte, 30-Tage-Gratis-Rückgaberecht, kostenlose Zustellung und ein gepflanzter Baum pro verkauftem Produkt.

Erst Electronics, jetzt Fashion: refurbed launcht neue Produktkategorie. pixabay.com ©LindaLioe (Creative Commons CC0)

Der mittlerweile in 12 Ländern aktive Online-Marktplatz hat sich seit 2017 einen Namen durch nachhaltige, vollständig erneuerte Elektronik gemacht und ist seitdem auf internationalem Wachstumskurs. Bisher wurden auf refurbed rund 15.000 Produkte angeboten, darunter Smartphones, Laptops, Wearables, Haushaltsgeräte, E-Scooter u. v. m. Ab sofort bietet refurbed mit der neuen Kategorie Fashion Kund:innen eine nachhaltige Alternative zur derzeit marktführenden „Fast Fashion“ an und fördert somit aktiv weiter das Umweltbewusstsein der Gesellschaft.

„Unser Konsumverhalten muss sich ändern – und zwar jetzt.“

Langfristiges Ziel von refurbed ist es, der europäische Online-Marktplatz für nachhaltige Produkte zu werden. „Die Klimakrise fordert von uns allen ein Umdenken im Konsumverhalten.  Wir sehen, dass die Menschen nachhaltige Produkte kaufen wollen, aber nicht wissen wo oder wie sie deren Seriosität bewerten können“, sagt Mitgründer Peter Windischhofer über die derzeitige Situation. „Mit jeder neuen Kategorie geben wir unseren Kund:innen die Sicherheit, nachhaltige Produkte zu kaufen, ohne selbst Nachhaltigkeits-Kriterien recherchieren oder Greenwashing enttarnen zu müssen. Diese Transparenz ist zentral, wenn wir wollen, dass möglichst viele Menschen ihre Bedürfnisse nachhaltig erfüllen“, so Windischhofer über die Vision des Wiener Unternehmens.

Slow Fashion statt Fast Fashion

„Die Ausweitung des Angebots auf die Textilbranche ist daher für uns der logische nächste Schritt“, so Windischhofer über die neue Kategorie. „Neben den Unmengen an Elektroschrott, den wir als Gesellschaft produzieren, erzeugt die konventionelle Textilindustrie ebenfalls gigantische Umweltprobleme. Deshalb wollen wir Slow-Fashion-Produzent:innen eine zentrale Plattform bieten, über die der nachhaltige Vertrieb von neuen Kleidungsstücken und Accessoires möglich ist.“

Kund:innen des Online-Marktplatzes haben dabei die bewährte Sicherheit, dass sämtliche Produkte ein 30-Tage-Gratis-Rückgaberecht haben und nur Marken auf refurbed zu finden sind, die hinsichtlich sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit genauestens überprüft wurden. Zusätzlich wird auch bei Fashion für jedes verkaufte Produkt ein Baum in einer vom Klimawandel stark betroffenen Region gepflanzt. Bei refurbed Fashion kommt jedoch noch ein Versprechen hinzu: Mindestens 50 Prozent recyceltes Material befindet sich in jedem Produkt – so das refurbed-Prinzip.

Remade sustainably

Die von refurbed ausgewählten Händler:innen müssen strenge Qualitätskriterien erfüllen, um ihre Produkte auf der Plattform anbieten zu können. So erwartet der Online-Marktplatz u. a. Transparenznachweise in der gesamten Lieferkette sowie ein Mindestanteil von 50 Prozent recycelter Materialien pro Produkt. Dazu zählen innovative Materialien wie „Leder“ aus Apfel- und Ananasschalen ebenso wie recycelte Baumwolle, Polyester oder die Weiterverwendung von so genanntem „dead stock“, also unverkaufter Ware der Fast Fashion Industrie, die sonst im großen Stil vernichtet werden würde. Im Unterschied zu Second Hand-Ware werden auf refurbed Fashion ausschließlich neue Produkte angeboten, die in der Produktion weniger Ressourcen verbrauchen und darüber hinaus bestehende Materialien länger im Kreislauf halten.

Refurbed Fashion: Nachhaltiger Stoff in Zahlen

Die Wiederverwendung von natürlichen und synthetischen Fasern reduziert nicht nur CO2-Emissionen, Plastikmüll und Wasserverbrauch, sondern auch die für den Textilbau benötigte Landfläche. Kleidungsstücke, die beispielsweise aus recycelter Baumwolle hergestellt werden, verringern den Wasserverbrauch um 75 bis 99 Prozent und den CO2-Ausstoß um bis zu 50 Prozent gegenüber einem konventionell produzierten Kleidungsstück aus „virgin” Baumwolle. Kleidungsstücke, die komplett aus recycelten Materialien hergestellt werden, reduzieren den Energieverbrauch um rund 60 Prozent und verringern den CO2-Ausstoß um mindestens 30 Prozent gegenüber einem gleichwertigen Produkt aus neuproduziertem Polyester.

Laufende Erweiterung des Fashion Sortiments geplant

Derzeit wird refurbed Fashion in Deutschland und Österreich angeboten. Kund:innen können bereits aus dem Sortiment von 20 verschiedenen Marken wählen, eine rasche Ausweitung des Angebots ist ebenso geplant, wie der Ausbau weiterer Produktkategorien.

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