eBay und das Problem der „nicht bezahlten Artikel“

John, ein Kollege von Chris Dawson, der auf dem britischen Online-Marktplatz unter GMDC einen Bekleidungsshop betreibt, ist ein wenig verärgert darüber, wie eBay teilweise das Problem der nicht bezahlten Artikel behandelt. John hat, nach einer vollständigen Kontrolle seines Lagerbestandes festgestellt, dass ein Teil seiner Artikel nicht auf eBay aufgeführt sind. Es handelte sich hierbei in der Hauptsache um nicht bezahlte Artikel. Die Schwierigkeit liegt darin, dass die Händler oft nicht davon wissen, dass der Artikel unbezahlt blieb, da eBay mittlerweile ein automatisiertes System eingeführt hat, um die Streitfälle der nicht bezahlten Artikel anzugehen. Dieses System funktioniert ohne jegliche Intervention von Seiten des Händlers.

Bereits zu Beginn der Einführung bereitete der Assistent für nicht bezahlte Artikel Probleme. Derzeit ist der einzige Hinweis auf einen nicht bezahlten Artikel, bei dem der Streitfall beendet wurde, ein manueller Check des „Resolution Centers“.

Für eBay gäbe es eine Vielzahl von Möglichkeiten das Problem in den Griff zu bekommen. Eine wäre beispielsweise die nicht bezahlten Artikel in „Mein eBay“ zurückzustellen als „nicht verkauft“. Bei Artikeln die in einer Mehrfacheinstellung im Festpreis-Format gelistet wurden, könnte die Menge automatisch angepasst werden, um den nicht bezahlten Artikel herauszufinden.

Die Lagerverwaltung von eBay war noch nie besonders gut, so Dawson, doch, dass man zuerst eine komplette Kontrolle des Lagerbestand durchführen muss, um den nicht bezahlten Artikel herauszufiltern, oder sich manuell durch eBays nicht bezahlte Artikel hindurch quälen muss, ist wirklich wenig effizient.

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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