Wie Einzelhändler im Dritten Jahr der Pandemie den Saison-Wareneinkauf meistern

Hersteller und Einzelhändler müssen auch im dritten Jahr der Pandemie auf viele Ordermessen verzichten. Doch wie kommen die neuesten Trends zur Frühjahr- und Ostersaison in die Geschäfte? Das Beispiel Orderchamp zeigt, dass digitale Messen vor allem für den stationären Einzelhandel immer wichtiger werden, um auf Trends reagieren und flexibel Schaufenster und Regale mit neuesten Produkten ausstatten zu können.

Orderchamp konnte Anfang Februar 2022 mit seiner “Digital Fair” tausende Marken und Einzelhändler erfolgreich miteinander verbinden. Auch im September 2021 setzte Orderchamp auf dieses digitale Format. Jetzt im Februar 2022 verzeichnete die Großhandelsplattform im Rahmen der Digitalmesse fast 77% mehr kaufende Einzelhändler. Zu Hochzeiten während der Digitalmesse wurden innerhalb einer Stunde über 300 Bestellungen getätigt. Im Rahmen der Digital Fair wurde das fünffache Volumen im Vergleich zum alltäglichen Umsatz erzielt. Zu den wichtigsten Kategorien gehörten Heimdekor, Kerzen und Raumduft, Gläser und Tassen, Spielzeug und Lampen.

Isabelle Donig ließ sich für ihren Berliner Conceptstore Sommernest von der Orderchamp Digital Fair inspirieren: “Meine Kundinnen und Kunden lieben das ausgewählte, skandinavische Design in meinem Laden. Doch erfolgreich bin ich nur, wenn ich es schaffe Kundenwünsche und Trends am Puls der Zeit aufzunehmen und im richtigen Moment die richtigen Produkte bieten kann. Das erfordert einerseits Planung aber auch viel Flexibilität. Genau dafür ist eine Digitalmesse perfekt, denn ich kann saisonal kaufen, dabei von Rabatten profitieren, bin aber nicht an die Messezeit gebunden.”

Das sagt auch Chris Brock, Inhaber von Men’s Needs in Hamburg: “Dank digitaler Messen können wir immer wieder unser Produktportfolio genau zur richtigen Zeit ergänzen, um genau die Produkte zu bieten, die Männerherzen höher schlagen lassen. So wird es viel einfacher auf Trends zu reagieren und mit deutlich weniger Risiko aufgrund der 60 Tage Zahlungsziel und dem geringen Mindestbestellwert.”

Immer mehr Conceptstores setzen auf Digitalmessen und Online-Großhandelsplattformen. ©Elbfactory / Mens-Needs Hamburg

Maximilian Gassner, Deutschlandchef von Orderchamp, erklärt: „Jetzt wo physische Messen verschoben oder abgesagt werden mussten, sind digitale Messen wichtiger denn je. Mit unseren Online-Events stellen wir sicher, dass trendbewusste Einzelhändler die neuesten Kollektionen für die Saison kaufen können und Marken Handelstermine innerhalb eines Jahres nicht verpassen. Mit Blick auf die Zahlen konnten wir feststellen, dass einzelne Marken während unserer Digital Fairs durchschnittlich 300% mehr Umsatz erzielen. Ich freue mich, dass unsere wachsende Community die Vorteile einer digitalen Messe erleben kann!“

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