Wende im E-Commerce: Der Handel ist 2022 auf dem Weg in ein phygitales Ökosystem

Das Jahr 2022 wird für den Handel der Übergang in ein sogenanntes phygitales Ökosystem sein, davon ist Shipping Experte Packlink überzeugt. Damit ist gemeint, dass sich die Grenzen zwischen physischen und digitalen Angeboten immer mehr aufheben und die Vorteile von online und offline Handel miteinander verbunden werden. Dies betrifft gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die vor der Pandemie noch weitestgehend auf den stationären Handel fokussiert waren. Sie reagierten kreativ und flexibel auf die Herausforderungen der letzten beiden Jahre und investierten stärker in flexible Distributionswege, wie einer eigenen Onlinepräsenz und Produktpräsentationen in Social Media Kanälen – also dort wo der Kunde die Produkte am bequemsten findet. Auch in der Logistik setzen sie auf flexible Lösungen, um die Ware dorthin zu liefern, wo es im Alltag ihrer Kunden am bequemsten ist. Innerhalb dieser neuen Evolutionsstufe des phygitalen Handels sieht Packlink gerade in Deutschland die Entwicklung von zentralen Trends für dieses Jahr.

Wende im E-Commerce: Der Handel ist 2022 auf dem Weg in ein phygitales Ökosystem. pixabay.com ©geralt (Creative Commons CC0)

2021 war mit einem Umsatz von 99,1 Milliarden Euro ein Rekordjahr für den deutschen Onlinehandel (ein Plus von knapp 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Alles deutet darauf hin, dass sich dieser Aufwärtstrend im E-Commerce im Jahr 2022 fortsetzen wird. Vor allem KMUs integrieren online und offline Abverkauf immer stärker miteinander und reagieren damit auf die veränderten Anforderungen seit der Pandemie. So erfreute sich das digitale Einkaufserlebnis zwar bereits in den letzten zwei Dekaden an stetig wachsender Beliebtheit bei den Konsumenten. Aber die Pandemie wirkte hier als zusätzlicher Katalysator. Das zeigt auch die Studie „Consumer Habits“, die im Auftrag des internationalen Shipment Experten Packlink vom Anbieter Beruby unter 5.000 Personen in fünf europäischen Ländern durchgeführt wurde. Auf die damit verbundenen Herausforderungen haben viele KMUs auch in Deutschland reagiert, indem sie im gesamten Einkaufserlebnis, von der Produktpräsentation bis zur Lieferung, flexible Lösungen gefunden haben, um Ihre Kunden im Alltag dort zu erreichen, wo es für sie am bequemsten ist.

Packlink unterstützt über 36.600 KMUs in ganz Europa, um Logistik Lösungen zu schaffen, die gerade ihren besonderen Anforderungen gerecht werden. Kunden sind beim digitalen Einkauf immer mehr gewöhnt die Ware schnell und kostengünstig zu erhalten – am besten noch am selben Tag. Packlink bietet Lösungen an, die Angebote der wichtigsten Transportunternehmen auf dem Markt zu vergleichen, um Kosten sowohl für Händler als auch Käufer zu reduzieren. Mittlerweile zählt das Unternehmen zu den führenden europäischen Express-Paketdiensten und optimiert Versandprozesse für E-Commerce-Unternehmen, Marktplatzverkäufer und Privatpersonen. Den Trend hin zu phygitalen Handelskonzepten sieht der internationale Shipment-Experte in Konzepten wie Live Commerce und Click & Collect, auf die heute nicht mehr nur die großen Händler setzen.

„Diese neuen Entwicklungen haben sich bereits nach kurzer Zeit in den Einkaufsgewohnheiten der Deutschen verankert. Was wir gerade erleben, sind die ersten Schritte zu den Konsummodellen der Zukunft.“, sagt Roland Buquet, Sales Director bei Packlink.

In Deutschland zeigt sich dies beispielsweise durch die steigende Beliebtheit von Lebensmittellieferung: Knapp 25 Prozent der Deutschen geben an, regelmäßig Lebensmittel im Internet zu bestellen. Deutschland liegt damit aber noch hinter anderen europäischen ländern, wie Frankreich und dem vereinigten Königreich. Daraus ergeben sich für Deutschland gerade zwei größere Trends:

Live Commerce: Neue Plattformen für Vertrieb und Marketing

Vertriebskanäle entwickeln sich weiter und das Web 2.0 wird immer mehr zur E-Commerce-Zentrale der jüngeren Zielgruppe. Deshalb setzen immer mehr KMUs auf Social-Media Plattformen als Vertriebskanäle und nutzen freie Marktplatz-Portale wie Shopify und Etsy, die Anbietern jeder Größe eine prominente Verkaufsplattform parallel zum Ladengeschäft bieten kann. Dieses Konzept spielt in Asien und den USA schon länger eine große Rolle und etabliert sich nun auch in Deutschland.

„Wir sind begeistert mit wie viel Flexibilität unsere Partner in ganz Europa und speziell auch in Deutschland in den letzten beiden Jahren auf die Herausforderungen der Pandemie und die Veränderten Kundenbedürfnisse reagiert haben. Dabei versuchen sie ihre Kunden besser kennen zu lernen und Soziale Medien und Videoplattformen optimal zu nutzen. Wir sehen im Live Commerce im Web 2.0 mit einer kontinuierlichen Zunahme bei KMUs sowie lokalen Geschäften einen großen Trend“, prognostiziert Roland Buquet für den Deutschen Markt. Sie weiss aus ihrer täglichen Erfahrung, dass KMUs ganz andere Lösungen benötigen als größere Händler.

Click & Collect: Vereinfacht die Logistik und das Einkaufserlebnis

Konsumenten sind es mittlerweile gewöhnt, Bestellungen so schnell und einfach wie möglich zu erhalten und erwarten ein maximal flexibles Einkaufserlebnis – das betrifft auch die Lieferung. Hierdurch ergeben sich natürlich insbesondere für kleinere Händler neue Herausforderungen. Zum Beispiel die Optimierung der Logistik mit entsprechenden Lagerkapazitäten und die sichere und effiziente Erfassung von Kundendaten. “Durch die Arbeit mit unseren Partnern in ganz Europa merken wir aktuell, wie stark neuartige Lieferkonzepte von den Kunden angenommen werden und stehen unseren Partnern bei der Implementierung zur Seite, sagt Roland Buquet. Nach Ihrer Meinung hat beispielsweise Click & Collect das Potenzial die Logistik von Zustelldiensten durch die Zentralisierung der Lieferorte zu optimieren und so Kosten einzusparen. “Aufgrund dieser Vorteile, sowohl auf Seiten der Kunden als auch Händler, prognostizieren wir für die Zukunft eine weiterhin steigende Popularität dieser neuartigen Lieferkonzepte”, sagt Roland Buquet weiter.

Mit diesen neuen „buy-online-pickup-in-store“-Möglichkeiten kann das gesamte digitale Einkaufserlebnis bis zum Empfang der Ware an die Alltagsgewohnheiten der Kunden zugeschnitten werden. Ein weiterer Trend hin zum phygitalen Handel, der sich durch die Corona Pandemie verstärkt hat. Die Vorteile für die Umwelt und den Datenschutz sowie die Flexibilität bei der Abholung sorgen für steigende Beliebtheit.

Der Handel befindet sich in einer Übergangsphase hin zu einem phygitalen Ökosystem. Mit Konzepten wie Live Commerce und Click & Collect, die das Einkaufserlebnis flexibler und persönlicher gestalten, reagieren Händler und Marktplätze auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Konsumenten. So schaffen sie es, sich auch in Zukunft stabil aufzustellen.

Packlink Shipping S.L.
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