Die wichtigsten E-Commerce Trends im Jahr 2022

Einen eigenen Online-Shop in die Webseite zu integrieren und darauf zu warten, dass sich die Käufer nun von selbst einfinden werden, funktioniert schon lange nicht mehr. Um auch noch im Jahr 2022 seine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich im Internet zu verkaufen, ist es wichtig, Trends zu erkennen und sie zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen. Im Jahr 2022 spielen dabei vor allem Themen wie Voice Shopping, Micro-Influencer und Mobile Shopping eine wichtige Rolle.

Die wichtigsten E-Commerce Trends im Jahr 2022. pixabay.com ©kalhh (Creative Commons CC0)

Kunden informieren sich per Sprachsuche über Produkte

Dank Alexa, Siri und Co. wird die Sprachsteuerung im Internet immer wichtiger. Das wirkt sich selbstverständlich auch auf die Art und Weise ein, wie die Kunden einkaufen. Denn immer öfter werden bereits heutzutage benötigte Produkte und Dienstleistungen durch die Verwendung der eigenen Sprache und nicht über die Tastatur gesucht.

Der digitale Schaukasten der Produkte auf der eigenen Webseite reicht dafür nicht mehr aus. Die Inhalte müssen nun so aufbereitet werden, dass sie mittels Voice Search auch gefunden werden. Denn die nächste Entwicklungsstufe steht bereits vor der Türe: Beim Voice Shopping werden die Artikel nicht nur mit der eigenen Stimme gesucht, sondern auch gleich gekauft.

Micro-Influencer besetzen alle Nischen

Das Phänomen „Influencer“ ist bereits seit ein paar Jahren bekannt. Doch nicht nur Personen mit einem Millionenpublikum sind als Werbeträger relevant, sondern auch die sogenannten Micro-Influencer. Dabei handelt es sich um Personen mit weniger als 10.000 Abonnenten auf einer sozialen Plattform wie beispielsweise Instagram oder Facebook.

Klingt im ersten Moment wenig. Doch das Engagement der „Kleinen“ ist oftmals wesentlich größer und durch die Nähe zu ihrer Zielgruppe haben sie auch eine wesentlich höhere Vertrauenswürdigkeit.

Mobile Shopping wird noch wichtiger

Bereits jetzt erfolgen in Deutschland etwa 7 von 10 Käufen im E-Commerce-Bereich über ein mobiles Gerät wie dem Smartphone oder dem Tablet. Der Zuwachs von 2020 auf 2021 lag dabei bei rund 15 Prozent. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren also noch zusätzlich verstärken.

Deshalb ist es wichtig, den eigenen Online-Shop für den M-Commerce-Bereich zu optimieren. Auch im Hinblick auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Denn Google hat mittlerweile vollständig auf Mobile First Indexing umgestellt. Ist die Seite nicht mobile-friendly, wird sie auch nicht gelistet.

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