Ein Viertel der E-Commerce-Unternehmen hat Schwierigkeiten, die Wirkung ihrer Marketing-Kampagnen zu belegen

Neben den aktuellen Lieferkettenproblemen und der steigenden Inflation haben 25 % der E-Commerce-Unternehmen Schwierigkeiten, die direkten Auswirkungen ihrer Marketingmaßnahmen nachzuweisen, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Datenanalyseplattform Adverity, für die 964 Marketer und Datenanalysten in den USA, Großbritannien und Deutschland befragt wurde. Die Studie  „Marketing Analytics State of Play 2022“ identifizierte die wichtigsten strategischen Herausforderungen und Prioritäten für 2022.

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E-Commerce-Unternehmen haben zwar Zugang zu mehr Daten als je zuvor, müssen diese jedoch auch auswerten, um Leads, Verkäufe und letztendlich Umsätze mit konkreten Marketingmaßnahmen zu verbinden. Ohne diesen Nachweis ist es schwer, den Erfolg einer Kampagne und deren Mehrwert für den unternehmerischen Erfolg abzuleiten. Gerade CMOs benötigen oft datengestützte Erkenntnisse, um ihre Budgets für die Planung des neuen Geschäftsjahres zu rechtfertigen – Stichwort: Data-driven Marketing.

Darüber hinaus kann die große Menge an Datenpunkten und -quellen schnell überfordern. Mehr als 40 % der Verantwortlichen gaben an, dass sie zu viel Zeit und Ressourcen für die manuelle Datenverarbeitung benötigen.

Trotz dieser Herausforderungen zeigte sich die E-Commerce-Branche jedoch im Vergleich zu den weiteren befragten Branchen Finanzdienstleistungen, Agenturen, Medien und Technologie am zuversichtlichsten, was die Verbesserung der Marketingleistung angeht. Die Umsatzzahlen im E-Commerce können sicherlich zur Überprüfung von Marketingstrategien herangezogen werden, aber durch die richtige Datenverarbeitung ließen sich noch viel mehr Erkenntnisse gewinnen. E-Commerce-Marketer haben die Möglichkeit, sich nicht mehr auf reine Umsatzzahlen oder ihr Bauchgefühl zu verlassen, sondern ihre Entscheidungen auf Grundlager valider, granularer Daten zu treffen.

„Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, welche Schwerpunkte E-Commerce-Marketer setzen müssen, vor allem angesichts der immer weiter steigenden Umsätze im Onlinegeschäft“, sagt Harriet Durnford-Smith, CMO von Adverity. „Angesichts der ohnehin schon begrenzten Ressourcen müssen Marketer Tools integrieren, die es ihnen ermöglichen, wieder Zeit für kreative und strategische Arbeit zu gewinnen, ohne sich mit manuellen Daten auseinandersetzen zu müssen. Bei der Planung des Jahres 2022 kann die Überbrückung der Kluft zwischen Marketingverantwortlichen und ihren Daten der Schlüssel zum Setzen eines neuen Standards bei der Durchführung kreativer Kampagnen sein und zeigt vor allem ihren Beitrag zum Erfolg.“

Adverity
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