Ist die Druckbranche vom Aussterben bedroht?

Die Frage ist durchaus berechtigt. Man sehe sich nur an, wie sich die Medienwelt im Laufe der letzten 20 Jahre verändert hat. Man denke nur zurück und erinnere sich daran, wie viele Menschen ein Zeitungsabonnement hatten. Und wie viele Anzeige-Blätter erschienen, die man entweder kaufen konnte oder die als Postwurfsendung verteilt wurden. Wenn man heute den Postkasten leert, sind zwar Unmengen Flugblätter und Werbeblätter mit dabei. Aber reine Inserateblätter? Fehlanzeige. Oder man sollte sich die Mühe machen und in den Tageszeitungen nach Inseraten suchen. Es sind bei weitem nicht mehr so viele wie noch vor mehreren Jahren, oder?

pixabay.com ©MichaelGaida (Creative Commons CC0)

Inserate waren einst fixer Bestandteil der Druckmedien

Inserate waren bis vor einigen Jahren ein überaus lohnendes Geschäft für die Redaktionen und alle, die an der Entstehung eines Printmediums beteiligt sind. Egal ob Stellenausschreibungen, Verkaufsanzeigen oder Kaufinserate. Die Medien waren immer gut gefüllt. Sie wurden zahlreich gedruckt, gekauft, abonniert, versendet. Aber weil sich viele Dinge vermehrt ins Internet verlagern, haben die analogen Printmedien fast schon ausgedient, möchte man meinen. Das stimmt zum Teil leider auch. Gerade wenn es um den Verkauf von Produkten geht, so findet dieser vorwiegend im Internet statt. Betrachten wir ein paar Beispiele für die Veränderungen in der Druckbranche.

Stellenanzeigen offline und online

Wer heute auf Jobsuche ist, hat mehrere Möglichkeiten. Entweder sucht man gezielt bei den Websites der Unternehmen seiner Wahl oder man versucht es direkt mit einer Initiativbewerbung. Wer lieber in Zeitungen blättert, muss ein Printmedium suchen, in dem noch viele Inserate gedruckt werden. Bleibt zu hoffen, dass die Unternehmer noch auf Printmedien setzen und die guten Anzeigen auch wirklich dort zu finden sind. Und auch, dass die Stellen noch verfügbar sind. Denn via Internet geht es oft schnell und eine Stelle ist neu besetzt. Die derzeit beste Möglichkeit ist, es im Internet bei einem Jobportal zu versuchen. Das geht schnell, ist stets aktuell und kostet nichts. Und die Reichweite ist sowieso unschlagbar. Denn Printmedien haben nie die Reichweite, die das Internet hat. Die Punkte gehen also durch die Bank an die digitalen Medien anstatt an die Druckmedien.

Verkaufsanzeigen

Ein Inserat bei einer lokalen Zeitung zu deponieren kostet meistens eine Kleinigkeit. Das lohnt sich für den Privaten nur, wenn der Verkaufspreis hoch ist. Dann bleibt zu hoffen, dass die Reichweite groß genug ist und dass der richtige Interessent genau diese Zeitung auch in Händen hält und sich als Käufer meldet. Selbiges ist im Internet oft kostenlos und unkompliziert. Erneut ist die Reichweite unschlagbar. Was tun?

Ein guter Webauftritt ist lohnend

Die Druckbranche wird das alles überleben. Davon ist auszugehen, weil es viele Menschen gibt, die gerne offline lesen. Aber kein Unternehmer sollte den eigenen Erfolg dem Zufall überlassen, sondern das Maximum für seinen Betrieb herausholen. Mit dem besten Grafikdesign, einer guten Corporate Identity und allem was dazu gehört.

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