Bargeld auf dem Rückzug – Konsequenzen für Ladeninhaber

Die Anforderungen und Erwartungen von Kunden beim Einkauf – online wie offline – haben sich über die vergangenen 18 Monate verändert. Während der Lockdowns mussten Verbraucher sich an neue Einkaufsmöglichkeiten gewöhnen. Vieles hat sich auf den Onlinehandel verschoben, aber auch am Point of Sale hat sich die Anspruchshaltung gewandelt.

©PayPal 2021

Verbraucher wollen auf die beliebte Auswahl an Zahlmethoden, die sie aus dem Onlinehandel kennen, auch im Ladengeschäft nicht mehr verzichten. In einer repräsentativen Online-Umfrage im Auftrag von PayPal wurden im Juli 2021 1.000 Deutsche ab 18 Jahren zu ihrem Zahlungsverhalten am Point-of-Sale befragt. Die Ergebnisse zeigen: Händler sollten Verbrauchern die Möglichkeit bieten zu zahlen, wie sie wollen.

Umsatztreiber „bargeldlos“

Ein wichtiger Grund, der für eine breite Auswahl an Bezahlmethoden spricht: Bargeld ist auf dem Rückzug. Fast jeder dritte Deutsche (32 Prozent) trägt weniger Bargeld bei sich als vor der Pandemie. Entsprechend ist es für die Kundenzufriedenheit essenziell, bargeldlose Bezahlmöglichkeiten anzubieten. 40 Prozent der Befragten empfinden es als ärgerlich, wenn sie im Ladengeschäft nicht bargeldlos bezahlen können. 36 Prozent der Befragten würden einen Kauf sogar abbrechen oder weniger Geld ausgeben, wenn die von ihnen bevorzugte Bezahlmethode nicht im Ladengeschäft angeboten wird.

Ein breites Angebot und Auswahl an verschiedenen Bezahlmethoden können dabei zum Umsatztreiber für Händler und Ladeninhaber werden. 35 Prozent der Deutschen geben an, üblicherweise mehr Geld auszugeben, wenn sie bargeldlos bezahlen. Hiervon können Ladenbesitzer profitieren, insbesondere bei der jüngeren Generation. In der Generation Z[1] sind es sogar 58 Prozent, die sich bargeldlos spendabler zeigen, bei den Millenials[2] immerhin fast die Hälfte. Zudem schätzen fast drei Viertel (74 Prozent) der Deutschen die Flexibilität, die es ihnen gibt, wenn ein Laden mehrere Bezahlmethoden anbietet.

„Im Onlinehandel kennen wir das Phänomen schon: Kunden erwarten eine breite Auswahl an verschiedenen Bezahlmethoden. Es ist sogar einer der häufigsten Gründe für einen Kaufabbruch im Internet, wenn die bevorzugte Bezahlart nicht angeboten wird“, sagt Jörg Kablitz, Managing Director PayPal Deutschland, Österreich und Schweiz. „Eine ähnliche Entwicklung sehen wir jetzt auch an der Ladenkasse. Die Anforderungen an Ladenbesitzer steigen.“

Erfolgsfaktor für Händler

Die Bedeutung eines vielfältigen Angebots an Bezahloptionen wird auch nach der Pandemie für Händler weiter wachsen. Denn bargeldlose Bezahlmittel werden immer beliebter: 59 Prozent bevorzugen mittlerweile bargeldlose Bezahlungsmethoden im Vergleich zu noch 42 Prozent vor der Pandemie. 93 Prozent der Deutschen erwarten, dass sie bargeldlos bezahlen können, wenn sie im Laden einkaufen.

Für zwei Drittel der Befragten ist mittlerweile sogar das kontaktlose Bezahlen im Ladengeschäft zur Normalität geworden.

„Dieser Wandel in der Art und Weise wie wir einkaufen und bezahlen ist kein temporäres Phänomen“, sagt Jörg Kablitz. „Wir haben es hier mit einer Veränderung zu tun, die sich nicht zurückdrehen wird. Für Händler, Gastronomen und Inhaber auch kleiner Geschäfte kann es ein wichtiger Erfolgsfaktor werden eine Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten zu bieten.“

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