Absatzvolumen des Einzelhandels im Euroraum um 2,3% und in der EU um 1,9% gesunken

Im Juli 2021 sank das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber Juni 2021 im Euroraum um 2,3% und um 1,9% in der EU, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Juni 2021 war das Einzelhandelvolumen im Euroraum um 1,8% und in der EU um 1,4% gestiegen. Gegenüber Juli 2020 stieg der kalenderbereinigte Einzelhandelsindex im Juli 2021 im Euroraum um 3,1% und um 3,8% in der EU.

©eurostat 2021

Monatlicher Vergleich nach Einzelhandelsektor und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum sank das Absatzvolumen im Einzelhandel im Juli 2021 gegenüber Juni 2021 im „NichtNahrungsmittelsektor“ um 3,5%, bei „Motorenkraftstoffen“ um 1,6% und bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,7%. In der EU sank das Absatzvolumen im Einzelhandel im „Nicht-Nahrungsmittelsektor“ um 2,9%, bei „Motorenkraftstoffen“ um 0,9% und bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,7%. Unter den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die stärksten monatlichen Rückgänge des Absatzvolumens im Einzelhandel in Irland (-5,9%), Deutschland (-5,1%) und Österreich (-3,9%) beobachtet. Die höchsten Anstiege wurden in Kroatien (+2,5%), Malta (+2,3%) und Luxemburg (+2,2%) registriert.

Jährlicher Vergleich nach Einzelhandelsektor und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum stieg das Absatzvolumen im Einzelhandel im Juli 2021 gegenüber Juli 2020 im „NichtNahrungsmittelsektor“ um 4,8%, bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 1,1% und bei „Motorenkraftstoffen“ um 0,6%. In der EU stieg das Absatzvolumen im Einzelhandel im „Nicht-Nahrungsmittelsektor“ um 5,7%, bei „Motorenkraftstoffen“ um 2,0% und bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 1,3%. Unter den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten jährlichen Anstiege des Absatzvolumens im Einzelhandel in Bulgarien (+20,2%), Kroatien (+12,9%) und Litauen (+12,4%) beobachtet. Rückgange wurden in Luxemburg (-5,6%), Österreich (-2,4%), Deutschland (-0,3%) und Spanien (-0,1%) registriert.

* Kalender- und saisonbereinigt
c Vertraulich
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