QR-Codes im Handel: Vom Pilotprojekt zum Zukunftsmodell

Das Scannen meist schwarz-weißer Quadrate ist besonders in den vergangenen Monaten Teil des Alltags geworden. Beim Betreten von Geschäften und Restaurants, während des Bezahlvorgangs oder auf der Suche nach Produktinformationen spielen QR-Codes immer häufiger eine Rolle. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht im Einsatz von QR-Codes ein Zukunftsmodell mit Chancen für den Handel und dessen Kundschaft.

QR-Codes im Handel: Vom Pilotprojekt zum Zukunftsmodell. pixabay.com ©wir_sind_klein (Creative Commons CC0)

„Der QR-Code hat seinen Pilotenstatus spätestens mit der Pandemie abgelegt. Auch im Handel ist er längst angekommen und schlägt eine Brücke zwischen der analogen und der digitalen Welt“, so Stephan Tromp, stellvertretender HDE-Hauptgeschäftsführer. Kundinnen und Kunden ermögliche der QR-Code, schnell und unkompliziert auf digitale Inhalte stationärer Handelsunternehmen zuzugreifen. „Innerhalb weniger Sekunden machen QR-Codes digitale Angebote wie zusätzliche Produktinformationen, Händler-Apps, Flyer, Aktionen und innovative Bezahlverfahren zugänglich“, so Tromp weiter. Der Handel nutze die quadratischen Codes etwa für die Kundenbindung, die Gestaltung eines kundenfreundlichen Einkaufserlebnisses und in der Abwicklung von Zahlungsprozessen.

Nachdem Kamerahandys inzwischen weit verbreitet sind, haben die Pandemie sowie der mit ihr verbundene Trend zum kontaktlosen Einkaufen und mobilen Bezahlen nach Auffassung des HDE zur Verbreitung der QR-Codes beigetragen. „Sowohl im Handel als auch unter Kundinnen und Kunden hat das Scannen der Codes in den vergangenen Monaten an Bekanntheit und auch an Beliebtheit gewonnen“, so Tromp. In dieser Entwicklung zeige sich zum einen das Bedürfnis nach individuellen Einkaufserlebnissen, die gleichzeitig an Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen angepasst sind. Zum anderen werde deutlich, wie stark der Zuspruch für eine Verbindung von stationärem Handel und digitalen Technologien sei.

„Aus dem Handel sind QR-Codes wohl bald nicht mehr wegzudenken. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sie sich etablieren und auch in Zukunft einen festen Platz beim Einkaufen haben“, betont Tromp. Verbraucherinnen und Verbraucher nutzten immer mehr das Smartphone auch als Einkaufsbegleiter und schätzten Möglichkeiten wie Self-Scanning oder die Beschaffung zusätzlicher Produktinformationen. „Die unzähligen Anwendungsbereiche von QR-Codes machen sie für den Handel zum Zukunftsmodell“, so Tromp.

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