Einstieg ins digitale Geschäft: So funktioniert eCommerce

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Der digitale Markt boomt, immer mehr Kunden wandern zum Einkaufen ins Internet ab. Nicht nur die ganz großen Shops profitieren davon, auch vermeintlich kleine Einzelhändler schneiden sich ein Stück vom Kuchen ab. Wer bislang noch nicht ins Online-Geschäft eingestiegen ist, kann es jederzeit zu tun, doch vorher gilt es, sich eine saubere Strategie zurechtzulegen.

Die Konkurrenz analysieren und ein Konzept entwickeln

Einfach einen Shop eröffnen und dann auf die Käufer warten? So einfach ist es längst nicht mehr, dafür hat sich eine viel zu große Konkurrenz etabliert, die aktiv die Kunden vom Markt fischt. Der Wettbewerbsdruck ist groß, doch wer gut vorbereitet durchstartet, hat trotzdem gute Chancen auf Erfolg. Schauen Sie sich zuerst die Mitbewerber genau an, um herauszufinden, was diese besonders attraktiv macht und wo ihre Lücken sind. Auch die Preisgestaltung ist dabei ins Auge zu fassen, vielleicht schälen sich dann schon ganz von selbst erste Ideen heraus. Einige Ansätze können Sie einfach kopieren, andere ergänzen oder sich ein Alleinstellungsmerkmal setzen, das kaum oder sogar noch gar nicht vorhanden ist.

Auch ein Blick auf andere Sparten lohnt sich

Im nächsten Schritt schauen Sie auch über den Tellerrand auf Anbieter, die sich nicht in derselben Sparte tummeln: Was macht zum Beispiel Amazon so besonders? Das breite Sortiment, das Bewertungssystem, die zielgerichtete Werbung, die Kulanz gegenüber guten Kunden? Inwiefern lässt sich das ins eigene Konzept integrieren? Ein Blick hinüber zu einer boomenden Branche, den Online-Casinos, gibt ebenfalls Aufschlüsse darüber, was sich lohnt – und was nicht.

Auffällig ist, dass beispielsweise Anbieter von Online Slots auf maximale Kreativität setzen, das lässt sich gut im großen Vergleich bei vegasslotsonline sehen. Wo gibt es sonst eine so große Vielfalt mit Hunderten verschiedener Themen und Motive, die unterschiedlichste Zielgruppen ansprechen? Slot ist längst nicht mehr gleich Slot: Wem der eine Automat nicht gefällt, der setzt sich eben an den nächsten. Auch kleine Händler können sich entsprechend aufstellen, indem sie ihr Sortiment vielfältiger machen, höherpreisige Artikel neben Sonderangeboten platzieren. So findet jeder das, was er sucht.

Die eigene Nische finden und gezielt besetzen

Dieser Ansatz steht konträr zum obigen Vorschlag, und er ist in der Regel deutlich schwerer durchzuführen. Wenn er allerdings klappt, kann es sein, dass Ihr Unternehmen zu einer Art Shooting-Star wird. Wer seine ganz eigene, spezielle Nische findet, die noch kein anderer besetzt oder die zumindest bislang zu wenig Beachtung fand, schafft sich Zugang zu einer Art neuem Markt. Vielleicht ist es ein brandneues Produkt, das nur in diesem einen Shop zur Verfügung steht oder eine interessante Online-Dienstleistung. Manchmal besteht bereits eine nicht gestillte Nachfrage, in einigen Fällen muss die Nachfrage aber erst geschaffen werden. Und damit kommt das nächste wichtige Thema auf, das es ins Auge zu fassen gilt: die Werbung. (Fast) niemand wird von selbst entdeckt, im virtuellen Gewühl muss jeder seine gewünschte Aufmerksamkeit selbst erzeugen.

Marketing-Strategie festlegen und durchführen

Wer sich im Online-Marketing nicht auskennt, sollte sich besser an einen Spezialisten wenden, der in dieser Sache zumindest beratend tätig wird. Wahrscheinlich werden Sie auch ein paar praktische Services buchen, um zu Anfang auf die Beine zu kommen. Ein wichtiger Punkt ist die Suchmaschinenoptimierung der firmeneigenen Webseite bzw. des Online-Shops. Zu bestimmten Stichwörtern sollte die Homepage ganz oben bei Google erscheinen, damit Besucher zu ihr finden und ihre Einkäufe tätigen können. Aber auch Social-Media-Aktivitäten sind nicht zu unterschätzen, auf Facebook, Instagram und Co. kommen Geschäftsleute in engen Kontakt mit ihrer Zielgruppe. Dabei sind Fingerspitzengefühl und Originalität zugleich gefragt, was manchmal zu einem echten Eiertanz wird. Auch hier sollten sich Unerfahrene besser fachkundigen Rat einholen, um nicht ins Fettnäpfchen zu treten. Eines ist jedoch gewiss: Ohne gezieltes Marketing, auch per E-Mail, wird es nicht gehen, denn woher sollte die Welt sonst wissen, dass es Ihren Shop gibt?

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Das Branding und Firmen-Image virtuell aufbauen

Nicht zuletzt steht das sogenannte Branding auf dem Plan, das Erschaffen einer Marke mitsamt dem zugehörigen Image. Obwohl wir diesen Punkt am Ende nennen, gehören die Überlegungen dazu doch ganz an den Anfang. Ein einschlägiges Firmenlogo muss her, ein flotter Spruch dazu, ein bestimmtes, immer gleichbleibendes Auftreten. Jugendlich-frisch, dezent-seriös, frech und laut: Diese drei verschiedenen Image-Typen gibt es— und natürlich auch die breite Palette dazwischen. Was passt am besten zum angebotenen Produkt und zum Firmeninhaber selbst? Bleiben Sie authentisch!

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