Die Neuheiten von Garmin

Mit mehr als 16.000 Mitarbeitern an 82 Standorten weltweit gehört Garmin zu den größten Sportartikelherstellern überhaupt. Bekannt ist der Hersteller vor allem für seine Fitness-Armbänder und Navigationssysteme, doch das Portfolio ist wesentlich größer. Hochwertige Produkte gibt es für die Bereiche Automobile, Luftfahrt, Marine, Outdoor und Sport. Design, Herstellung, Marketing und Lagerung werden allesamt intern abgewickelt.

Die Neuheiten von Garmin. pixabay.com ©Pixaline (Creative Commons CC0)

Die Produkte von Garmin erfreuen sich großer Beliebtheit. Wir haben einige Neuheiten und Entwicklungen der vergangenen Monate aufgegriffen.

Für Radsportler: Neue Updates für die GPS-Computer

Es gibt ein neues Softwareupdate für die Garmin GPS-Radcomputer. Dieses ist für folgende Modelle ab sofort verfügbar:

  • Edge 530
  • Edge 830
  • Edge 1030
  • Edge 1030 Plus

Durch das Update stehen verbesserte Navigations- und Kartenfunktionen zur Verfügung. Diese sollen zum einen die Routen und zum anderen die Berechnung der Navigationsdaten beschleunigen. Die berechneten Routen landen neuerdings im Zwischenspeicher und lassen sich jederzeit wieder abrufen.

Die Karten werden kontrastreicher und damit besser lesbar. So wird beispielsweise zwischen asphaltierten Straßen und Schotterwegen unterschieden, außerdem gibt es eine “Teilen-Funktion”, sodass der Nutzer seine Lieblingsrouten anderen Fahrern zur Verfügung stellen kann. Die Zoom-Stufen passen sich nun automatisch dem Aktivitätsprofil und dem hinterlegten Fahrradtyp an. Das Update ist für Besitzer der oben genannten Geräte selbstverständlich kostenfrei.

Neue Sportuhr mit Mobilfunk: Die Garmin Forerunner 945 LTE

Garmin setzt mit der Forerunner 945 LTE neue Maßstäbe und integriert ein Mobilfunkmodul in die beliebte GPS-Sportuhr. Das Spitzenmodell der Schweizer ist dadurch immer online und gewährt somit den Zugriff auf viele Komfortfunktionen, welche dem Vorgänger bislang fehlten. Typische Smartwatch-Funktionen sind jedoch nicht angekündigt, Garmin konzentriert sich nach wie vor auf die Bedürfnisse von Sportlerinnen und Sportler.

Highlight: Die Notruf-Funktion

Dank LTE und Mobilfunk hat Garmin jetzt eine Notfall-Funktion in die Uhr integriert. Per Knopfdruck kann ein Hilferuf an ein rund um die Uhr besetztes, globales Rettungszentrum abgesetzt werden. Handelt es sich um kleinere Probleme, kann der Notruf auch an eine zuvor eingespeicherte, private Notfallnummer gesendet werden. Als Telefon ist die Uhr dennoch nicht zu verwenden, nur der Notruf wird abgesetzt.

Die Uhr hat sogar eine eingebaute Sturzerkennungsfunktion, mit dieser wird der Notruf automatisch abgesetzt. Diese Funktion gab es zwar schon in den Vorgängermodellen, jedoch funktionierte sie nur dann, wenn der Sportler sein Smartphone dabei hatte.

Neu ist zudem die Livetracking-Funktion. Eine vorher festgelegte Person kann hiermit jederzeit verfolgen, wo sich der Sportler befindet und im Notfall schneller eingreifen. Das Senden von Livedaten und Zwischenzeiten erlaubt Text- und Audionachrichten von außerhalb, beispielsweise zum Anfeuern. Weitere Neuerungen gegenüber dem Vorgänger:

  • Das Gehäuse ist kleiner
  • Dadurch reduziert sich das Eigengewicht der Uhr
  • Ein neuer optischer Pulssensor liefert genauere Daten
  • Es gibt neue Funktionen zum Intervalltraining
  • Die Erholungszeitberechnung wurde optimiert

Neuer Rollentrainer Tacx Boost für Einsteiger

Radfahren ist gesund. Doch manchmal spielt das Wetter einfach nicht mit. Viele Sportler trainieren dann zu Hause mit dem eigenen Fahrrad mithilfe eines Rollentrainers. Praktisch: Wer bei GGBet eSport Wetten platziert hat, behält diese beim Training zu Hause viel besser im Blick. Für Einsteiger hat Garmin mit dem Tacx Boost einen neuen Rollentrainer auf den Markt gebracht.

Für rund 250 Euro bekommt der Indoor-Sportler einen klassischen Rollentrainer, der über das Hinterrad angetrieben wird. Er bietet einen Widerstand von bis zu 1.050 Watt. Bequem lässt sich der Widerstand über einen Hebel am Lenkrad in 10 Stufen einstellen. Eine Magnetbremse mit einer 1,6 Kilogramm schweren Schwungmasse ist in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht. Ist das Training beendet, lässt sich das Trainingsgerät zusammenfalten und platzsparend verstauen. Optional erhältlich ist ein Geschwindigkeitssensor, mit dem sich der Tacx Boost zudem mit allen gängigen Online-Trainings-Apps verbinden lässt.

Neue Multisportuhr Forerunner 745

Die Forerunner 745 Multisportuhr unterscheidet sich von dem Vorgänger 735XT in einigen wesentlichen Punkten. Besonders die Trainingsvorbereitung profitiert von diesen Neuerungen:

  • Infos über VO2Max
  • Trainingsbelastung
  • Trainings- und Leistungszustand
  • aerober und anaerober Trainingseffekt

Empfehlungen für das nächste Workout werden dem Sportler anhand dieser Daten gegeben. Ein neuer Handgelenksensor für die Pulsmessung ist ebenfalls dabei und unterstützt die korrekte Messung selbst unter Wasser. Die Uhr gibt es in den Farben Schwarz, Türkis, Rot und Weiß und kostet rund 500 Euro.

Garmin Montana 700: Fahrradnavigation im Großformat

Mit einem neuen, großformatigen GPS-Navigationssystem für Radfahrer bietet Garmin ein Touchdisplay mit einer Größe von 5 Zoll (ca. 13 cm). Vorinstalliert sind routingfähige Europakarten und das Gerät ist nach dem Militärstandard MIL-STD-810G geprüft, womit es robust und natürlich wasserfest ist. Das Navigationssystem nutzt wahlweise GPS oder GALILEO. Ein barometischer Höhenmesser und ein 3-Achsen-Kompass erhöhen die Genauigkeit der Navigationsdaten. Die Batterielaufzeit beträgt im Expeditionsmodus bis zu 2 Wochen.

Zudem gibt es noch zwei Modelle, die auf dem Montana 700 aufbauen: Das Montana 700i und das Montana 750i. Das erstgenannte Modell bringt zusätzlich einen SOS-Notruf, eine interaktive Zwei-Wege-Kommunikation und LiveTracking mit. Das Montana 750i punktet mit einer 8 Megapixel Kamera. Bei allen Modellen ist eine Halterung dabei, die für eine Vielzahl von Aktivitäten ausgelegt ist.

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