Webdesign & Online-Marketing im Jahr 2021: Die neue Normalität

Das harmonische Zusammenspiel von klassischem Webdesign und modernen Online-Marketingmaßnahmen ist ein erprobtes Konzept zur Festigung des Erfolgs im digitalen Handel. Neue Untersuchungen liefern nun frische Denkansätze zur Ausgestaltung der Online-Marketingstrategie für das Jahr 2021 und darüber hinaus.

Webdesign & Online-Marketing im Jahr 2021: Die neue Normalität. pixabay.com ©geralt (Creative Commons CC0)

Die Corona-Pandemie und ihr Einfluss auf die Kundenerwartungen

Zu Beginn der Pandemie fragten sich viele Unternehmen, welche Auswirkungen die veränderte Lebensweise auf das Verhalten der Konsumenten haben wird. Studien zu dem Thema ließen auf sich warten und vage Prognosen waren die einzige Informationsquelle. Nun zeigen Untersuchungen, dass der weltweite Ausnahmezustand die Ansprüche, Werte und Prioritäten der Kunden tatsächlich verändert hat.

Aktuelle Untersuchungen – wie „Global Marketing Trends 2021“ – zeigen den Wunsch der Kunden nach mehr Personalisierung, Sinn und Menschlichkeit im E-Commerce. Rund 58 % der Befragten gaben an, sich primär an die Unternehmen zu erinnern, die proaktiv auf ihre Bedürfnisse eingegangen sind. Zudem bestätigten 82 %, aus diesem Grund mehr Produkte beziehungsweise Dienstleistungen des jeweiligen Anbieters konsumiert zu haben. Diese sogenannte „neue Normalität“ verlangt den Anbietern eine Verfeinerung ihrer Online-Marketingstrategie ab.

Die neue Normalität erfolgreich meistern – drei hilfreiche Praxistipps

1. Das ASA-Prinzip nutzen

Antrieb, Sinnhaftigkeit, Authentizität – diese Begriffe gewinnen im Online-Marketing aktuell an Bedeutung. Für welche emotionalen Werte steht das Unternehmen? Traditionelles Webdesign kommuniziert die Botschaft in Verbindung mit den übrigen Teilbereichen des Online-Marketings über das Farbschema, das Layout und die Inhalte der Webseite an die Kunden. Die Übereinstimmung zwischen dem Werteversprechen des Unternehmens und den tatsächlichen Gegebenheiten auf der Webseite sorgt für Glaubwürdigkeit.

2. Auf Nähe setzen

Was in Bezug auf den digitalen Vertrieb paradox zu klingen scheint, kann sich zum Alleinstellungsmerkmal entwickeln. Nach den Kontaktbeschränkungen der letzten 1 ½ Jahre sehnen sich die Konsumenten nach Interaktion. Es gibt viele Möglichkeiten, sich im Internet als nahbar zu präsentieren. Ein Ansatz sind intelligente Chatboxen, die aktiv auf das Verhalten des Webseitenbesuchers reagieren. Sie sind das Pendant zum beratenden und vertrauensbildenden Verkäufer im stationären Handel, ohne den Kundenservice zu belasten.

3. Flexibel bleiben

Im Namen der Agilität kann es sinnvoll sein, Teilbereiche des Online-Marketings an externe Dienstleister auszulagern. Das Team moderner Agenturen setzt sich aus Experten unterschiedlicher Fachbereiche zusammen, die die Marketingtrends fortlaufend studieren und sie in ganzheitliche Konzepte überführen. Auf diese Weise werden in der unternehmensinternen Marketingabteilung Kapazitäten frei, die für den eigentlichen Austausch mit den Kunden verwendet werden können.

Zukunftsorientierte Fusion aus Webdesign und Online-Marketing

Eine professionell gestaltete Webseite mit relevanten Texten und reibungsloser Funktionalität reicht im Jahr 2021 nicht mehr aus, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen und zu halten. Wer als Unternehmen langfristig Erfolge im digitalen Vertrieb feiern möchte, muss in diesem und in den kommenden Jahren einen Schritt weitergehen. Der Ansatz der neuen Normalität stellt emotionale Signale im Rahmen des Webdesigns in den Fokus. Eine deutliche Abkehr von den rationalen Botschaften der vergangenen Jahre. Erklärtes Ziel ist, die Bedürfnisse, Nöte und Unsicherheiten der Kunden zu beantworten, bevor sie diese äußern.

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