Drucker kaufen oder leasen?

Der englische Begriff Leasing bedeutet auf Deutsch übersetzt soviel wie „pachten“ oder „mieten“. Wird also ein Drucker geleast, wird dieser von einer Leasingbank gemietet, wobei er allerdings im Besitz der Leasinggesellschaft verbleibt.

Der Leasinggeber erhält von dem Leasingnehmer pro Monat eine Mietgebühr. Nach Ende der Leasingzeit, die im Leasingvertrag definiert ist, geht der Drucker wieder an die Leasingbank zurück.

Unternehmen, die ihre Drucker nicht mehr selbst kaufen, sondern leasen möchten, sollten sich an den professionellen Drucker Leasing Shop wenden. Wie sich die Vor- und Nachteile des Leasings von Druckern gestalten, erklärt der folgende Artikel.

pixabay.com ©andreas160578 (Creative Commons CC0)

Wie läuft das Druckerleasing ab?

Grundsätzlich handeln die Leasinggesellschaften nicht mit Druckern, sondern mit Finanzgeschäftigen. Kunden, die einen Drucker benötigen, suchen sich so im ersten Schritt einen Händler für Drucker aus, der das gewünschte Druckermodell anbietet. Der Leasinggesellschaft werden durch den Händler dann die Daten des Kunden, der Preis des Druckers und die Leasingdauer mitgeteilt.

Das Leasing-Unternehmen ermittelt anhand dieser Daten die Leasinggebühr, die pro Monat fällig wird. In der Regel beträgt die Dauer des Leasings zwischen 24 und 60 Monaten.

Die Vor- und Nachteile des Leasings

Unternehmen können durch das Leasing eines Druckers von steuerlichen Vorteilen profitieren. Als Betriebsausgaben können die monatlichen Leasingraten für das Gerät nämlich jeden Monat vollständig abgesetzt werden. Darüber hinaus tauchen die geleasten Objekte nicht in der Unternehmensbilanz auf, sondern werden als Betriebsausgaben direkt in der Buchhaltung verbucht. Somit verändern sich in der Bilanz weder Verschuldung noch Eigenkapital.

Pro Monat verändert sich der Preis für das Leasing nicht. Dadurch wird eine gleichbleibende Kalkulationsbasis für das Unternehmen geschaffen. Darüber hinaus erhöht sich so auch die Planungssicherheit. Außerdem profitiert das Unternehmen durch eine höhere Liquidität. Die Finanzierung des Druckers wird durch das Leasing-Unternehmen übernommen, wodurch für zukünftige finanzielle Entscheidungen im Unternehmen ein größerer Spielraum geschaffen wird.

Dennoch sind im Rahmen des Drucker-Leasings auch Nachteile zu bedenken, die bei dem Kauf eines Gerätes nicht in Erscheinung treten würden. So geht der geleaste Drucker nach Ende der Leasingdauer an das Leasingunternehmen zurück und der Drucker steht im Unternehmen nicht mehr zur Verfügung beziehungsweise kann nicht durch das Unternehmen selbst veräußert werden.

Oft gestalten sich die Raten für das Leasing auch höher, als die Kosten für den Kauf eines Druckers. Unternehmen müssen im Zuge des Leasings außerdem zusätzliche laufende Kosten bedenken, beispielsweise im Falle nötiger Reparaturen. Von einigen Leasingbanken wird auch vorausgesetzt, dass ein Wartungsvertrag für den Drucker abgeschlossen wird. So wird sichergestellt, dass sich die Geräte stets in einem einwandfreien Zustand befinden.

Unternehmen sollten ebenfalls bedenken, dass ein Leasingvertrag nahezu unkündbar ist. Damit wird die Leasingrate zu einem Fixposten, der über die gesamte Dauer des Leasings gezahlt werden muss. Falls es zu einem Verzug der Zahlungen kommt, kann der Vertrag durch den Leasinggeber allerdings fristlos gekündigt werden. Er kann auch Einträge in der Schufa veranlassen oder Schadenersatzforderungen stellen. Falls es zu einem Diebstahl des Druckers kommt, können die noch ausstehenden Leasingraten von der Leasinggesellschaft rigoros eingefordert werden.

In der Regel enthalten die Leasingverträge sehr umfangreiche Textpassagen im Kleingedruckten. Die Verträge werden allerdings häufig lediglich überflogen, sodass sich die Unternehmen gar nicht bewusst darüber sind, welche Informationen und Regelungen eigentlich enthalten sind. Die Leasingverträge sollten unbedingt im Vorfeld gründlich studiert werden, damit es im Nachhinein zu keiner bösen Überraschung kommt.

Beitrag teilen: