Künstliche Intelligenz mit der Open Telekom Cloud entwickeln

Die Deutsche Telekom stellt KI-Entwicklern die Plattform ModelArts aus der Open Telekom Cloud zur Verfügung. In der Betaversion können Anwender diese kostenfrei testen. Der Zugang erfolgt über die Web-Seite der Open Telekom Cloud. Oder ab sofort direkt über die neue KI-Startseite.

Keine Programmierkenntnisse? Kein Problem!

Mit der Auto-Learning-Funktion können Entwickler auch ohne große Erfahrung ein KI-Modell trainieren. Mit einem Mausklick sind verschiedene Anwendungsfälle aktivierbar. Objekt- und Bilderkennung stehen genauso zur Verfügung wie Predictive Analytics. Das sind vorausschauende Analysen, die beispielsweise für die Berechnung von Wartungsintervallen genutzt werden. Bis die KI die Objekte erkennt, sind nur drei Stufen notwendig. In der ersten Stufe bekommt das Programm mehrere Bilder mit dem markierten Objekt eingespielt. In Stufe zwei trainiert der Algorithmus die Objekterkennung. Und als Drittes generiert der Anwender sein Programm und kann dessen erlernte „Fähigkeiten“ an unbekannten Bildern testen.

Vorinstallierte Frameworks für Spezialisten

Profis können außerdem auf Vorinstallationen gängiger OpenSource-Frameworks (Hilfsprogramme mit offenem Quellcode) zugreifen. Beispielhaft seien hier genannt: Tensorflow, PyTorch, Mindspore, MXNet und Caffe. Sie können sofort mit ihrem eigenen Code arbeiten. Des Weiteren verkürzen vorkonfektionierte Algorithmen, die nur noch entsprechend trainiert werden müssen, die

Programmierzeiten. Mit virtuellen OpenSource-Jupyter-Notebooks haben sie außerdem Zugang zu entsprechend benötigter Rechen- und Speicherleistung.

Alles aus einer Hand, aus einer europäischen Cloud, nach Verbrauch

Das Vorbereiten der Daten und das Trainieren der KI findet ausschließlich in der Open Telekom Cloud statt. Die relevanten Trainingsdaten sind gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) besonders gesichert. Das fertige KI-Modell kann aus der Cloud heraus oder zu einem späteren Entwicklungszeitpunkt auf einem Edge-Gerät genutzt werden. Alle Ressourcen, auch Rechen- und Speicherleistung, werden nur nach Nutzung abgerechnet. Der Entwickler schaltet diese per Mausklick ein und aus. Wenn Autostopp aktiviert ist, macht das System dies nach einer gewissen Zeit selbständig. Das vermeidet kostenpflichtige Leerlaufzeiten.

In der Public-Beta-Phase ist die (limitierte) Nutzung von ModelArts kostenlos. Weitere Informationen erhalten Sie im Community-Blog und in der Informationsveranstaltung am 29. Januar 2021.

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