So wird Weihnachten 2020 zum digitalen Festerlebnis

Advent und Weihnachten – vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wird das jährliche Fest in diesem Jahr für viele etwas anders aussehen als gewohnt. Vom virtuellen Weihnachtsmarkt übers Geschenkeshopping bis zum Video-Call mit Santa Claus – digitale Angebote und Services sorgen für Weihnachtsstimmung.

Ob der Besuch beim Weihnachtsmarkt oder der Weihnachtsmann, der die Kinderaugen an Heiligabend zum Leuchten bringt – in diesem Jahr heißt es, auf gewohnte Routinen zu verzichten. Doch mit Hilfe von Apps & Co wird die Weihnachtszeit dennoch zu einem schönen und besonderen Erlebnis. Wir haben hier ein paar Ideenanstöße zusammengetragen.

Virtueller Weihnachtsmarkt für besinnliche Momente

Im Erzgebirge über den Weihnachtsmarkt bummeln, den geschmückten Baum bestaunen und an ein paar Ständen Weihnachtsgeschenke einkaufen – dieses Jahr undenkbar. Unter anderem der sächsische Kurort Seiffen, der sich jedes Jahr im Advent in einen einzigen Weihnachtsmarkt verwandelt, wollte auch in diesem Jahr ein Stück von dieser besinnlichen Stimmung erhalten: Drei Monate lang haben Software-Entwickler, Virtual-Reality-Spezialisten und 360-Grad-Fotografen daran gearbeitet, den traditionellen Budenzauber ins Netz zu bringen. Heraus kam: „Die Weihnachtsmacher – virtueller Markt der Manufakturen“. In der original Seiffener Kulisse kann man nun, begleitet von stimmungsvoller Weihnachtsmusik, per Maus über den Markt spazieren – wer sie hat, kann sogar mit VR-Brille bummeln. Weihnachtsbaum, Krippe und typischer Rathausblick sorgen für das richtige Flair und in 14 Buden stehen die weltbekannten Holzkunstwerke zum Verkauf: Wer auf die Rauchfiguren, Weihnachtspyramiden, Holzspielzeug Nussknacker oder Schwibbogen klickt, gelangt direkt in den Online-Shop der Kunsthandwerker. Zusammen mit einer Tasse Glühwein auf der Couch kommt garantiert Weihnachtsstimmung auf.

Digitaler Countdown: Adventskalender-Apps und Film-Watch-Partys

Wer keinen gekauften oder selbst gemachten Adventskalender verschenkt, der findet online eine Alternative: mit Adentskalender-Apps. Einfach eine der zahlreihen Anwendungen im App-Store oder bei GooglePlay herunterladen. Ein Beispiel ist die „Advent App“: Hinter den Türchen versteckt man dann ganz persönlich und individuell eigene Fotos, Videos oder Songs für die Liebsten, die dann jeden Tag eine Überraschung erwartet.

Gemeinsam zur Einstimmung einen Weihnachtsfilm zu schauen, muss auch nicht ausfallen. Es sieht dieses Jahr nur etwas anders aus. Über Amazon Watch-Party oder Netflix-Party sehen alle Teilnehmer den Film synchron und tauschen sich im Chat aus. Eine Packung Spekulatius sollte bereitliegen.

Geschenke-Online-Shopping mit Überblick

Je näher das Fest dann rückt, wollen die Feiertage konkret vorbereitet werden: Die Geschenke bestellt mit 65 Prozent die Mehrheit der Deutschen in diesem Jahr online. Das fand eine Studie der Agentur Rakuten Advertising heraus. Knapp die Hälfte davon shoppt vom Mobilgerät aus. Also ran an die Tablets und Smartphones, die liebsten Online-Shops für Klamotten, Deko und Elektroartikel ansteuern und los geht’s. Gut 50 Prozent der Menschen wollen in diesem Jahr die Innenstädte komplett meiden, sagt eine Studie des Instituts für Handelsforschung Köln (IFH).

Wer dazu gehört, darf nur eines nicht: Beim Online-Shopping den Überblick über die Geschenke verlieren. Das gelingt mit einer ganzen Reihe von möglichen Geschenk-Planungs-Apps, zum Beispiel mit der „Christmas Gift List. Dort gibt es eine Liste mit Geschenkideen und Personen, die zugeordnet werden. Praktisch: Man kann den Status aktualisieren, also festhalten, ob das Geschenk erst eine Idee, schon gekauft oder bereits verpackt ist. Die Budgetliste hilft, im weihnachtlichen Kaufrausch auch finanziell den Überblick zu behalten. Mit dem „GiftPlanner“ lässt sich auch gleich noch der Einkaufstatus, die Bestellnummern und der Trackingstatus festhalten.

„Freude“ versenden – rechtzeitig und bequem dank Hermes App

Pakete sind echte Glücksspender, die in Zeiten von Corona und Social Distancing die Menschen näher zusammenbringen: Sind die Geschenkeeinkäufe also da und verpackt, müssen sie nur noch auf die Reise geschickt werden. Eine praktische Unterstützung ist die Hermes-App: Mit dem AR-Paketklassenrechner lässt sich das Paket virtuell per Kamera ausmessen. Zudem können Adressen importiert und der Paketschein per QR-Code erstellt werden – ein Drucker ist also nicht nötig. Außerdem kann man per GPS den nächstgelegenen PaketShop finden. Wer den Paketschein über die Website myhermes.de erstellt, nimmt noch einen Pluspunkt in Corona-Zeiten mit: Der Paketschein (zum Selbstausdrucken) kann dort auch per PayPal bezahlt werden. Das spart Zeit bei der Abgabe im PaketShop. Der Service im PaketShop gestaltet sich übrigens kontaktlos.

Wichtig ist, die Pakete rechtzeitig zu verschicken: Bei Abgabe der Pakete bis 21. Dezember, 12 Uhr in einem der mehr als 16.000 PaketShops erfolgt ein erster Zustellversuch bis Heiligabend. Weitere Tipps rund um den Versand gibt es hier.

Eines darf nicht fehlen: der virtuelle Weihnachtsbaum

Auch den Weihnachtsbaum kann man in diesem Jahr am besten bequem im Internet bei einem der zahllosen Anbieter bestellen und liefern lassen. Wer dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie auf den Besuch der die Familie verzichtet und für sich allein oder zu zweit keinen Baum aufstellen möchte, muss aufs Christbaumfeeling nicht verzichten: Einfach mit der „Christmas Tree AR“-App den Baum individuell schmücken: Per Foto und Augmented Reality steht er virtuell im Wohnzimmer, man kann sich auch selbst noch in die Szene stellen und einen Weihnachtsgruß aufnehmen.

Zum runden Abschluss: Video-„Besuch“ vom Weihnachtsmann

Alles vorbereitet? Jetzt weihnachtet es sehr digital: Das Gänse- und Ententaxi bringt per Online-Bestellung die fertige Weihnachtsgans und nebenher läuft die Weihnachtsandacht als Podcast.

Und als Krönung gibt es einen „Besuch“ vom Weihnachtsmann. Das Weihnachtsmannwerk bietet verschiedene Versionen an: In der Videogrußnachricht etwa gibt es eine namentliche Begrüßung. Die Premium-Video-Botschaft wird personalisiert inklusive Details zu den Familienmitgliedern. Wer den ganz direkten Draht wünscht, bucht den Video-Call: Dann meldet sich der Weihnachtsmann auf die Minute genau zum ganz persönlichen Gespräch per Zoom-Meeting.

Hermes
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