Auch im Handwerk digital aufstellen – Damit gelingt es

Es war seit Alters her so und steht auch heute außer Frage: Handwerk hat goldenen Boden! Doch wer als Firma auf solchem bleiben will, muss sich der voranschreitenden digitalen Welt anpassen. Ob bei betrieblichen Abläufen, in der Verwaltung oder im Vertrieb – wer sie verschläft, hat gegenüber der Konkurrenz kaum Chancen.

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Modernes Handwerk braucht Digitalisierung

Sein Handwerk digital aufzustellen bedeutet in erster Linie, weg von der analogen Organisation betrieblicher Prozesse. Ihre Verarbeitung und Speicherung in elektronische Systeme heißt das Gebot der Stunde. Die Mitarbeiter eines Handwerkerunternehmens geben die Daten in Computer ein und lassen diese von ihnen bearbeiten. Zu all den verwendeten Softwareprogrammen gehören auch Hilfsmittel wie Digitalkameras sowie Tonaufzeichnungsgeräte. Das alles sollte in sämtlichen Bereichen des handwerklichen Alltags Eingang finden. Wer sein Gewerbe zeitgemäß ausführen und darüber hinaus Kunden optimal betreuen will, kommt daran nicht vorbei. Er muss die digitale Welt nicht nur akzeptieren, sondern sie auch integrieren. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand: Der Handwerker gewinnt Zeit durch die Automatisierung aufwendiger Arbeitsschritte, er arbeitet parallel, effektiver, zielorientierter und er kann moderne Arbeitsgeräte mit passenden Anwenderprogrammen verbinden. Natürlich hat das Ganze auch Tücken. So macht sich der Betrieb abhängig von der installierten Hard- und Software sowie dem Internet. Dennoch überwiegen die Vorteile.

Verwaltung mit passender Software automatisieren

Drastisch gesagt, wird einem modernen Handwerksbetrieb heute nichts anderes übrig bleiben, als digitalisiert zu arbeiten. Sein ganzes Umfeld tut es und die Vorzüge von Computer & Co. nicht zu nutzen, wäre unternehmerischer Selbstmord. Gerade in kleineren Betrieben arbeitet der Chef oft selbst mit und kann sich um die Verwaltung kaum kümmern. Die Personaldecke ist dünn und so müssen Prozesse wie:

  • Auftragsabwicklung,
  • Buchhaltung, Lohnbuchhaltung sowie Rechnungsstellung,
  • Lagerhaltung und Materialeinkauf,
  • Kalkulation,
  • Kommunikation u. a.

weitgehend automatisiert werden.
Die diesbezüglichen Anforderungen und Wünsche an die Hard- und Software sind natürlich – angefangen vom Dachdecker über den Garten- und Landschaftsbauer bis hin zum Metallbauer – differenziert zu betrachten. Für einschlägige Firmen in diesem Zusammenhang sehr zu empfehlen ist die Handwerkersoftware von Sander & Doll. Gut ausgewählt und sachgemäß angewendet kann sie helfen, Schritt für Schritt das papierlose Büro einzurichten. Um sich dabei vor technischen Ausfällen, Hackerangriffen und Ähnlichem zu schützen, sollten Firmenchefs außerdem die Möglichkeit der Datenauslagerung in Clouds in Anspruch nehmen.

Mehr Kunden durch Digitalisierung des Vertriebes

Die Existenzgrundlage eines Handwerksbetriebes bilden naturgemäß seine Kunden. Das Marketing, ihre Akquise und Betreuung sind genauso wichtig, wie das Händeln innerer Abläufe. Digitalisierung darf deshalb auch in diesem Bereich nicht zur Disposition stehen. Einerseits stellt das Internet eine Schnittstelle zwischen bestehenden Kunden und Dienstleister dar, andererseits eröffnet das World Wide Web riesige Möglichkeiten, neue Interessenten zu gewinnen. Sei es die eigene Webseite, der Eintrag in sozialen Netzwerken oder Branchenbüchern – all das ist notwendig, um sich von Mitbewerbern abzuheben. Das allein genügt allerdings nicht. Vielmehr müssen geschulte Mitarbeiter auch in der Lage sein, bestehende Präsenzen zu pflegen und zu optimieren. Viele Menschen schätzen Handwerksbetriebe, die mit digitalen Instrumenten arbeiten. Sie informieren sich und kommunizieren gern auf elektronischem Wege und lieben schnelle Problemlösungen. Auf sie zu verzichten, wäre für eine Handwerksfirma mehr als ein kleines Übel.

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