Weihnachtshopping 2020 – Wie Corona das Käuferverhalten beeinflusst

Seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland, im Januar dieses Jahres, hat sich der Alltag der Menschen in vielen Bereichen maßgeblich verändert. Elf Monate später, wenige Wochen vor dem Weihnachtsfest, zeichnet sich zunehmend ab, dass auch die nächsten Wochen und Monate von diesen Veränderungen mitbestimmt werden. In vielen Bereichen der Wirtschaft zeigen sich schon heute negative Konsequenzen durch die verschiedenen Maßnahmen des staatlichen Infektionsschutzes. Insbesondere in den Phasen des Lockdowns musste der stationäre Handel mit deutlichen Einbußen leben. Gleichzeitig verstärkt sich ein Trend, der schon vor Corona zunehmend zu beobachten war: das Online-Shopping löst in vielen Bereichen zunehmend das klassische Einkaufserlebnis im niedergelassenen Handel vor Ort ab.

Auf Basis einer bundesweiten Umfrage unter 1.000 Verbrauchern im September 2020 präsentiert Loqate, Weltmarktführer im Bereich Location Intelligence, eine umfassende Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Verbraucherverhalten.

Eine erste Erkenntnis der Studie lautet, dass fast die Hälfte der Befragten davon ausgeht, dass Corona ihre Weihnachtspläne beeinflussen wird. Eine weiteres Ergebnis bestätigt, dass Verbraucher immer früher mit ihren Weihnachtseinkäufen beginnen und sich dabei zunehmend dem Online-Handel zuwenden. Rund ein Drittel der Befragten setzt auf eCommerce. Sollten die Corona-Maßnahmen in den nächsten Wochen, aufgrund steigender Infektionszahlen, weiter verschärft werden und kommt es vielleicht sogar zu einem weiteren vollständigen Lockdown, werden diese Zahlen mit Sicherheit weiter steigen.

Ein für Unternehmen zentraler Aspekt, den die Studie untersucht, besteht in der Erwartungen die Verbraucher an die Zuverlässigkeit der von ihnen gewählten Online-Händler stellen. Wer online bestellt, möchte sich vor allen Dingen darauf verlassen können, dass seine Bestellung rechtzeitig zum Weihnachtsfest geliefert wird. Dies betrifft sowohl die Lieferung an die Adresse des Bestellers als auch eine optionale Lieferung direkt an den Beschenkten. Gleichzeitig weist die Studie darauf hin, dass die Zahl der Beschwerden über Zustellungsfehler auf dem Postweg im Vergleich zum Vorjahr in 2020 deutlich zugenommen hat.

Ein wichtiger Grund für eine Verzögerung der Lieferung sind fehlerhafte oder unvollständige Adressdaten. Durch eine frühzeitige Adressvalidierung, im Idealfall bereits im Rahmen des Bestellvorgangs, können Fehler in der Datenerfassung und damit Versandrückläufer vermieden werden. Gleichzeitig präsentieren sich Unternehmen durch eine reibungslose und zuverlässige Lieferung als vertrauenswürdiger Partner und erhöhen die Chancen auf einen Wiederholungskauf.

Durch die Verwendung von Systemen zur Autovervollständigung bei der Eingabe von Adressdaten bei Online-Bestellungen oder im Rahmen einer Online-Registrierung können Unternehmen Kunden den Bestellvorgang zusätzlich erleichtern, den Aufwand verkürzen, Fehler vermeiden und durch eine verbesserte User Experience eine nachhaltige Kundenbindung erzielen. Dies gilt vor allen Dingen für Lieferungen ins Ausland, bei denen sich aufgrund abweichender Anforderungen an Adressdaten zusätzliche Fehlerquellen ergeben.

Die vollständige Studie, unter dem Titel „Weihnachten unverpackt: Veränderte Einkaufs- und Liefererwartungen von Verbrauchern“ steht auf der Website von Loqate GBG zum kostenlosen Download bereit.

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