Vom Black Friday zum Cyber Month: Black Friday stabilisiert sich als Höhepunkt einer länger werdenden Shoppingsaison

Criteo, das Technologieunternehmen für vertrauensvolles und effektives Advertising, hat die Umsatzzahlen des Black Friday 2020 in Deutschland analysiert und mit anderen Kernmärkten in Europa und weltweit verglichen. Criteo arbeitet mit einer Vielzahl führender deutscher und internationaler Händler zusammen und ist so in der Lage, aussagekräftige Marktzahlen zum Aktionstag im Online-Handel zu liefern.

Hier die wesentlichen Ergebnisse:

  • Trotz der Herausforderungen der letzten Monate sind die Deutschen bereits richtig in Weihnachtseinkauflaune: Insgesamt gaben sie zum Black Friday 2020 online 144 Prozent mehr aus als im Durchschnitt des Oktobers.
  • Im Jahresvergleich waren deutsche Konsumenten damit zwar leicht zurückhaltender als am Black Friday 2019 (-3 Prozent), allerdings gaben sie im Gegenzug in den ersten drei Novemberwochen etwas mehr aus als im Vorjahr (+3 Prozent).
  • Weltweit zeichnet sich ein ähnliches Trendbild wie in Deutschland ab. Die Sales zum Black Friday waren im Schnitt um 135 Prozent höher als im Oktober, in vielen Ländern aber auf Vorjahresniveau. Auch weltweit verzeichneten Händler dafür bereits in den ersten drei Novemberwochen einen Anstieg von durchschnittlich 17 Prozent im Vergleich zu 2019.
  • In Ländern, die im November in einen zweiten strikten Lockdown gingen, stiegen die Online-Verkäufe erwartungsgemäß besonders deutlich an. Im Vergleich zum Black Friday 2019 kauften Nutzer in Belgien (+77 Prozent) und Österreich (+69 Prozent) besonders viel ein. Auch Briten (+17 Prozent), Italiener (+16 Prozent) und Spanier (+14 Prozent) legten dieses Jahr mehr in die Warenkörbe.
  • Ein interessantes Bild zeigt sich in Frankreich: Hier wurde der Aktionstag auf Grund der Corona-Maßnahmen auf den 4. Dezember verschoben, viele Nutzer kauften trotzdem ein. Der Umsatzrückgang fällt mit nur -26 Prozent erstaunlich moderat aus.

Dazu eine Einordnung von Corinna Hohenleitner, Country Director DACH bei Criteo:  „Das E-Commerce-Jahr 2020 gestaltete sich für Händler in vielerlei Hinsicht anders als geplant, und das gilt auch für den Black Friday. Erreichte der Aktionstag in den letzten Jahren in Deutschland und weltweit immer neue Umsatzrekorde, verharrte das Sales-Volumen am Black Friday 2020 weitestgehend auf Vorjahresniveau. Diese Entwicklung kommt nicht überraschend. Viele Händler starteten ihre Rabattaktionen zunehmend bereits vor dem Black Friday und verlängern sie darüber hinaus. Der Black Friday bleibt zwar der Höhepunkt, allerdings wird so die Weihnachtssaison verlängert. Zahlreiche Aktionen zum Singles Day am 11. November sowie zehntägige Cyberweek-Aktionen prägen das Jahresendgeschäft 2020. Es ist zu erwarten, dass dieser Trend sich nicht nur bis Weihnachten fortsetzen, sondern auch als für 2021 wegweisend erweisen wird.“

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