Die Corona-Krise als Treiber der Digitalisierung legt offen, dass sich lokal gegen global behaupten muss

Das sagte Professor Achim Wambach, PhD, einer der führenden deutschen Ökonomen, Präsident des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und Mitglied der Monopolkommission, anlässlich der Pressekonferenz zur Vorstellung des  Buches „LOKAL DIGITAL UNSCHLAGBAR“ von Patrick Hünemohr.

im Buch „LOKAL DIGITAL UNSCHLAGBAR“ von Patrick Hünemohr geht es um den digitalen Erfolg lokaler Unternehmen. Unternehmen, die Kunden in der Region eigentlich kennen müssten, aber online nicht hinreichend präsent sind, um in deren digitalen Leben stattzufinden. Die Erkenntnisse aus Hunderten Vorträgen und Präsentationen des Autors Patrick Hünemohr und Erfahrungen aus mehr als 5.000 Digitalprojekten der Kölner Greven Unternehmensgruppe werden in diesem Buch „Lokal Digital Unschlagbar“ als integrierte Handlungsanleitung zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen vor Ort vorgestellt.

Während der Pressekonferenz wurde nach dem Ausblick gefragt, was wäre zu tun, damit lokale kleine Unternehmen mal voraus sind und nicht immer nur aufholen müssen. Patrick Hünemohr stellte vier Punkte vor, wo er konkreten Handlungsbedarf sieht.

  1. Suchmaschinen liefern schon auf der Ergebnisliste die Antwort
    Das bedeutet, der Klick auf die Website passiert nicht, weil der Suchende schon die Antwort hat. Für Unternehmen stellt sich daher die Herausforderung, mit ihrer Antwort schon in der Ergebnisliste präsent zu sein.
  2. Omnichannel
    Die Corona-Herausforderungen haben gezeigt, dass stationäre Unternehmen eben nicht auf eine digitale Präsenz verzichten können. Es gilt, überall dort präsent zu sein, wo der Kunde ist.
  3. Services as a Commodity
    GAFA (Google, Amazon, Facebook und Apple, u.a. Technologieunternehmen) arbeiten bereits konkret daran, Produkte und Dienstleistungen zu Commoditys zu bündeln, zu einem absolut vergleichbaren Produkt wie z.B. Benzin, bei dem dann wirklich nur noch der Preis das wesentliche Kaufkriterium ist.
  4. 1:1 Marketing
    Es gilt, die Kundenbeziehung mehr und aktiver zu gestalten, denn die Kundenbeziehung ist das Wertvollste eines Unternehmens.

Prof. Wambach nennt als Antwort zwei Punkte aus der volkswirtschaftlichen Makrosicht, wo er für Deutschland noch echte Chancen in der Digitalisierung sieht.

Das eine ist das digitale Ökosystem im B2B-Bereich, z.B. das Internet of things. Hier zählt Deutschland aufgrund seiner Kompetenzen im Maschinen- und Anlagenbau zu den führenden Ländern. Im B2C-Bereich seien die GAFA-Plattformen schon weit enteilt. Als zweite Großchance nennt Prof. Wambach das Thema der KI Künstlichen Intelligenz.

„Patrick Hünemohr trifft hier mit seinem Buch ins Schwarze, wenn er aufzeigt, wie lokale und regionale Unternehmen mit digitalem Marketing ihre Existenz sichern und ausbauen können“, zeigt sich Professor Wambach begeistert vom Tenor des Buches „Machen, Machen, Machen …“

Konkretes Machen statt nur diffuses Wissen

Konkrete und direkt umsetzbare Methoden mit praktischem Nutzwert stehen im Vordergrund. Ohne Buzzwords, ohne künstliche Aufgeregtheit und ohne Spezialwissen in Technik oder Marketing vorauszusetzen, zeigt der Autor anhand zahlreicher Beispiele leicht handhabbare Werkzeuge und Checklisten für Unternehmer, die lokal digital etwas erreichen wollen.

In leicht verständlichen Kapiteln werden Themen erklärt wie z.B. „Wie erstelle ich eine gute Website?“ oder „Wie schaffe ich es auf die erste Seite bei Google?“, ebenso wie „Wie bekomme ich gute Bewertungen im Internet?“, „Was kann ich gegen eine schlechte Bewertung tun?“ und „Wie kann ich meinen Umsatz mit Online-Marketing steigern?“.

Zu vielen Erläuterungen präsentiert der Autor passende Fallbeispiele aus real existierenden Unternehmen, zahlreiche Expertentipps in oranger Signalfarbe verdeutlichen die Quintessenz. Am Ende jedes Kapitels verweisen QR-Codes auf weiterführende Links und Quellen.

Digitales Verständnis aktueller Veränderungen

Durch viele Beispiele mit 40 Grafiken entsteht auf 256 Seiten beim Leser ein digitales Verständnis für das, was die Unternehmenslandschaft vor Ort jetzt und in nächster Zukunft nachhaltig verändern könnte.
Im zwölften und letzten Kapitel blickt der Autor in die nahe Zukunft und gibt auf Grundlage seiner tiefgreifenden, über Jahrzehnte gesammelten Erfahrungen konkrete Handlungshinweise, worauf sich Unternehmer vor Ort einstellen sollten. Ein dringender Appell ist, auch mal völlig anders zu denken und wirklich den Kunden ins Zentrum der eigenen Anstrengungen zu stellen.

Ein weiterer Hinweis gilt Strategien, zu akzeptieren und zu nutzen, dass bisher individuelle Serviceleistungen mit einer guten Marge zu sog. Commoditys werden, zu rohstoffartigen absolut austauschbaren Produkten und Dienstleistungen, bei denen wie bei Benzin oder Strom aus der Steckdose fast nur noch der Preis entscheidet.

Kommunikation auf Augenhöhe

Insgesamt bietet das Buch Unternehmern, die selber in das Thema einsteigen wollen, einen hervorragenden Überblick über die Chancen digitalen lokalen Marketings. Unternehmern und Marketingverantwortlichen, auch auf Agenturseite, vermittelt es eine perfekte Diskussionsgrundlage zur besseren Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Agenturen und Marketingexperten und deren Kunden vor Ort. Aber auch Digitalprofis werden sicher den einen oder anderen nachdenkenswerten Tipp finden, was wirklich wichtig ist beim digitalen lokalen Marketing.

Inhalt:

  1. Ihre Website – das Zentrum Ihres lokal digitalen Marketings
  2. Ihr Shop – die Königsdisziplin
  3. Suchmaschinenwerbung
  4. Lokale Suchmaschinenoptimierung
  5. Sprachsuche
  6. Bewertungen
  7. Google My Business, BING Places, Apple Maps Connect und andere Verzeichnisse
  8. Contentmarketing
  9. E-Mail-Marketing
  10. Messengermarketing
  11. Soziale Medien
  12. Standortbasiertes Marketing
  13. Ausblick

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