Corona-Betrugsmaschen: EU-Kommission ruft Onlineplattformen zu weiteren Anstrengungen auf

Auch in der zweiten Welle der Corona-Pandemie drohen europäischen Verbraucherinnen und Verbrauchern Betrugsmaschen im Zusammenhang mit COVID-19. EU-Verbraucherkommissar Didier Reynders hat deshalb heute (Freitag) die wichtigsten Onlineplattformen dazu aufgerufen, in ihren Bemühungen zur Bekämpfung von unseriösen Geschäftspraktiken nicht nachzulassen. Dabei geht es u.a. um gefälschte Produkte wie Gesichtsmasken, Handschuhe und Desinfektionsmittel. „Heute habe ich die Plattformen dazu ermutigt, ihre Kräfte zu bündeln und sich an einem Peer-to-Peer-Austausch zu beteiligen, um ihre Reaktion weiter zu verstärken. Wir müssen während der zweiten Welle, die Europa derzeit trifft, noch agiler sein“, so Kommissar Reynders bei seinem Treffen mit Allegro, Amazon, Alibaba/AliExpress, CDiscount, Ebay, Facebook, Google, Microsoft/Bing, Rakuten, Verizon Media/Yahoo und Wish.

Ziel ist es, die Plattformbetreiber zu ermutigen, sich verstärkt gegen neue Betrügereien zu wappnen, die während der zweiten Pandemiewelle auftauchen könnten, und das Wiederaufleben ähnlicher Betrügereien zu verhindern, die bereits erlebt wurden.

Nach der Verabschiedung eines gemeinsamen Standpunktes der Verbraucherschutzbehörden der Mitgliedstaaten im März 2020 standen die Kommission und das Netzwerk für die Zusammenarbeit im Verbraucherschutz (CPC) in regelmäßigem Kontakt mit den 11 wichtigsten Online-Plattformen: Allegro, Amazon, Alibaba/AliExpress, CDiscount, Ebay, Facebook, Google, Microsoft/Bing, Rakuten, Verizon Media/Yahoo und Wish, um neue Trends und Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit der Pandemie zu erörtern.

Infolgedessen haben die Online-Plattformen die Entfernung von Hunderten Millionen illegaler Angebote und Anzeigen gemeldet und einen stetigen Rückgang der neuen Einträge im Zusammenhang mit COVID-19 bestätigt.


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