Mollie veröffentlicht den Shopsystem-Guide 2020 – umsatzstarke Unternehmen setzen auf Open-Source und SaaS

Mollies Shopsystem-Guide 2020 listet je nach Branche und Land die erfolgreichsten Onlineshop-Systeme in Europa auf. Dabei wird deutlich: Je nach Branche nimmt das richtige Shopsystem mitunter Einfluss auf den Umsatz der Unternehmen.

Händler profitieren durch die Wahl des Shopsystems auch beim Jahresumsatz. Je nach Produkt und Zielgruppe, sollten Webshops ihr Shopsystem wählen, um wachstumshemmenden Faktoren entgegenzuwirken. Im Bereich Mode, Konsumgüter und Möbelindustrie setzen Händler besonders auf cloudbasierte SaaS-Lösungen. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sind diese besonders erschwinglich. Auch erfordern Sie kein technisches Know-how, sondern können unkompliziert nach dem Baukasten-Prinzip eingebunden werden. Webshops in den Branchen Healthcare und Fitness, Computer-Software sowie Restaurants und Non-Profit-Organisationen nutzen hingegen Open-Source-Systeme. Hier profitieren Händler von einem umfangreicheren und individuell anpassbaren Shopsystem, das jedoch Programmieraufwand erfordert. Im Einzelhandel finden je nach Bedarf unterschiedliche Shopsysteme Anwendung.

Eingesetzte Shopsysteme nach Unternehmensgröße (nach Jahresumsatz) von Mollie Payments
Mehr Insights gibt es auf mollie.com

Je komplexer der Shop, umso umfangreicher sollte das Shopsystem sein

„Onlineshop-Lösungen werden für Unternehmer aus allen Branchen immer wichtiger“, sagt Katharina Meran, Deutschland Chefin bei Mollie und fährt fort: „Als Dienstleister kooperieren wir direkt mit verschiedenen Anbietern und sehen, wie sich die Nutzung von Shopsystemen in Europa entwickelt. Daher können wir Webshops einen Überblick anbieten, welche Lösung für sie am sinnvollsten ist.“ Besonders bei einem großen Shopangebot profitieren Händler beispielsweise von einem umfangreicheren und individuell anpassbaren Shopsystem. Dies zahlt sich bei der Bewältigung der anspruchsvolleren Logistik sowie der eventuellen internationalen Supply-Chain aus.

Deutschland setzt bei Shopsystemen auf Vielfältigkeit

Die Präferenzen unterscheiden sich auch auf europäischer Ebene. Während in Österreich und der Schweiz vermehrt mit SaaS-Lösungen gearbeitet wird, erfreuen sich Open-Source-Anbieter bei britischen und niederländischen Webshops einer großen Beliebtheit.

In Deutschland ist die Nutzung sehr ausgeglichen, jedoch lässt sich eine Tendenz erkennen, wie Katharina Meran ausführt: „Unsere Datenauswertung hat ergeben, dass Open-Source-Shopsysteme in Deutschland immer beliebter werden. Grundsätzlich setzen Unternehmen aber auf eine Vielzahl an Shopsystemen. Hier ist Magento, WooCommerce und Shopify bei großen Unternehmen besonders beliebt, kleine Unternehmen nutzen vermehrt Wix.“

Die Ergebnisse beruhen auf Daten der Digitalagentur Enlyft sowie der der Expertenbefragung von ibi Research zum Thema “B2B-E-Commerce 2020 – Status quo, Erfahrungen und Ausblicke“. 


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