Gründen trotz Corona: Company Creator Crealize aus Essen launcht Startup handz

Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen und Startups in den letzten Monaten hart getroffen. Der Company Creator Crealize aus Essen, der seit 2015 Startups gründet und nachhaltig aufbaut, war angesichts der Corona-Krise und seinem vielfältigen Portfolio auf unterschiedlichen Ebenen herausgefordert und sah in der Krise auch Möglichkeiten für neue Geschäftsideen. Gegründet im April, vertreibt das neueste Crealize-Venture handz hygienische Kosmetikartikel als Lifestyle-Produkte und revolutioniert damit den Markt der klinischen Desinfektionsmittel und Handreiniger. Ab sofort sind die farbenfrohen Fläschchen mit Düften von Watermelon über Citrus bis Aloe Vera online bestellbar. Neben dieser Neugründung haben sich auch weitere Crealize-Ventures wie die Mental-Fitness-App Mindshine und das Private Spa Konzept Wellnest in der Krise bewährt, denn sie liefern Lösungen für die Herausforderungen, die durch den Umgang mit der Corona-Pandemie entstehen.

handz revolutioniert den Markt der klinischen Hygieneprodukte

Die Idee zu handz entstand Mitte März während des Lockdowns. Handreiniger und Desinfektionssprays waren in Drogerien und Apotheken Mangelware, zudem sind die hierzulande erhältlichen Hygieneprodukte wenig ansprechend. Aus dieser Notwendigkeit heraus entstand die Initialzündung zur Gründung von handz, die mit einem antibakteriellen Hydrating Hand Cleaner im Oktober über einen Online-Direktvertrieb gestartet sind, der einerseits pflegt und zugleich einen einzigartig frischen Duft hinterlässt. Die Geschäftsidee hinter handz: Hygieneartikel als Lifestyle-Produkte anbieten. Mitgegründet wurde handz von Cem Ak, Resul Gönül und Sebastian Nisch. handz möchte sich in den kommenden Jahren als führender Player am Markt der hygienischen Kosmetikartikel für Zuhause und im B2B-Segment etablieren.

„Die Corona-Krise haben wir nicht nur als eine Herausforderung für uns und unsere Ventures gesehen, sondern auch als Potential. So kam uns direkt während der ersten Tage des Lockdowns die Idee für handz und wir hatten den Mut, in dieser für uns alle schwierigen Zeit, ein neues Unternehmen zu gründen”, so David Ewald, CEO und Co-Founder von Crealize. „Wir haben auch sofort überlegt, was für all unsere Ventures zu tun ist und verschiedene Szenarien entwickelt, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen”, ergänzt Jacob Fatih, ebenfalls CEO und Co-Founder von Crealize.

Mit der Mindshine-App mental gesund durch die Krise

Seit 2018 tritt Mindshine mit seiner gleichnamigen App an, eine Welt zu gestalten, in der mentale Fitness genauso einfach zugänglich und erstrebenswert ist wie die körperliche Fitness. Gerade in der Corona-Zeit zeigt sich, wie wichtig mentale Gesundheit und geistiges Wohlbefinden sind, um die zusätzlichen Anforderungen des Alltags gut zu meistern. Die Nutzerzahlen von Mindshine bestätigen den hohen Bedarf: Während des Lockdowns hatte die App fünfmal so viele Downloads im Vergleich zu vorher. Auch aktuell ist die Downloadzahl noch doppelt so hoch. Ganz unabhängig von der Krisensituation haben fast alle Menschen ein starkes inhärentes Bedürfnis, sich als Person weiterzuentwickeln. Sie wollen glücklicher, erfolgreicher und zufriedener durchs Leben gehen. Premium-Nutzer der App üben durchschnittlich jeden zweiten Tag, um sich mental fit zu halten. Neben dem Freemium-Angebot eines 14-tägigen Basiskurses mit weiteren kostenfreien Übungen sind vierwöchige Trainingspläne zu Themen wie Dankbarkeit, Selbstbewusstsein oder Fokus im Abo-Modell ab 5,83 Euro pro Monat erhältlich. Der Gründer der Mental-Fitness-App ist der ehemalige Freeletics-Manager Stephan Hauner, der mit aktuell zehn Mitarbeiter*innen in München sitzt. Die Ziele von Mindshine sind ambitioniert: Sie wollen den Begriff „Mental Fitness” weltweit prägen und geistige Gesundheit für alle zugänglich machen.

Einfach mal auf Pause drücken in privater Atmosphäre bei Wellnest

Mit Wellnest wurde im Februar 2017 in Essen eine neue Spa-Generation gegründet. Die sogenannten „Nester” bei Wellnest sind eingerichtete Wellness-Räume mit Sauna, Whirlpool, Erlebnisdusche und Entspannungsbereich, die für bis zu vier Personen stündlich buchbar sind. Trotz der begrenzten Anzahl an Personen und seines umfangreichen Hygienekonzepts schon vor Covid-19 musste Wellnest aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus für zwölf Wochen  schließen. Nach der Wiedereröffnung kamen die Buchungen zurück und die Verluste während der Schließung konnten aufgeholt werden. Wellnest wurde von Marc André Pfeiffer gegründet und beschäftigt aktuell 38 Mitarbeiter*innen. In den kommenden fünf Jahren will der Gründer mindestens 25 weitere Filialen bundesweit eröffnen mit dem Ziel, Wellnest als eine der bekanntesten Lifestyle-Marken im Bereich Wellness zu etablieren.

Die Ziele des Company Creators Crealize, der sich vor allem als Motivator und Brückenbauer für Talente und Gründer sieht, sind ambitioniert. Innerhalb der nächsten 20 Jahre ist eine vierstellige Zahl an Gründungen und Beteiligungen in verschiedenen Branchen geplant. Eigene Hubs in den Bereichen Fitness, Health & Wellbeing, E-Commerce und Real Estate legen den Grundstein. Die Mission von Crealize ist es, Unternehmer*innen durch Mentoring, Finanzierung, Manpower und durch Unterstützung des Netzwerks zum Erfolg zu verhelfen. Mit dem Rollout der Ventures innerhalb Deutschlands und in weitere europäische Märkte will Crealize auch international erfolgreich sein.


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