Bereiten Sie ihr Unternehmen in drei ersten Schritten auf den Brexit vor

Während die Gespräche zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU fortgesetzt werden, möchte UPS Ihr Unternehmen bei der Vorbereitung auf mögliche Ergebnisse zu unterstützen. Auch wenn in Bezug auf die künftigen Handelsbeziehungen noch viel ungewiss ist, ist es jetzt an der Zeit, die Vorbereitungen zu treffen und Bereiche mit Chancen zu ermitteln.

Die grundlegenden Anforderungen

Die Vorbereitung Ihrer Wertschöpfungskette auf den Brexit mag entmutigend erscheinen, aber beginnen Sie mit den folgenden grundlegenden Schritten, um die Waren im schlechtesten Fall in Bewegung zu halten.

  1. Registrieren Sie sich für eine EORI-Nummer im Vereinigten Königreich und in der EU.
    Eine EORI-Nummer (EORI = Economic Operator’s Registration and Identification) ist erforderlich, um im Falle einer Zollgrenze den Handel zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU fortzusetzen.
  2. Mehrwertsteuer-Registrierung: Ab dem 1. Januar 2021 sind Versender, die Waren im Wert von 135 Pfund oder weniger nach Großbritannien verkaufen, für die Erhebung und Zahlung der britischen Mehrwertsteuer für diese Sendungen verantwortlich. Der MwSt.-Betrag sollte am Verkaufsort eingezogen und über die britische MwSt.-Registrierung an das HMRC (Britische Finanz- und Zollbehörde) entrichtet werden. Für Waren, die in das Vereinigte Königreich verkauft werden und deren Wert £135 übersteigt, bleibt der Importeur für die Zahlung der britischen MwSt. verantwortlich. Diese kann vom Importeur über die aufgeschobene Mehrwertsteuerabrechnung oder über die Zollerklärung bezahlt werden. Wenn Ihr britisches Unternehmen auf eigenen Namen in die EU importiert, müssen Sie in der EU mehrwertsteuerlich registriert sein. Wir empfehlen Ihnen, dies im Land der Abfertigung zu tun.
  3. Bestimmen Sie einen Importer of Record (IOR), wenn der Empfänger nicht der Anmelder ist. Die IOR ist verantwortlich und haftbar für Ihre Zollerklärungen. Für britische Unternehmen, die in die EU exportieren, kann dies entweder eine in der EU ansässige Tochtergesellschaft sein, wenn sie Teil der Transaktion sind, oder ein in der EU ansässiger Zollagent.

UPS bietet einen ausführlichen Leitfaden zur Vorbereitung Ihrer Lieferkette auf den Brexit kostenfrei zum Download.


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