Facebook ist die meistgesperrte Seite in Unternehmen

OpenDNS hat eine aktuelle Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, welche Webseiten bei Betrügern besonders beliebt sind. Zudem weist die Studie auf, welche Websites Chefs überhaupt nicht mögen.

Demnach ist unter den Gaunern der Online-Bezahldienst PayPal besonders populär, denn dieser wird am häufigsten durch Phishing-Attacken angegriffen. Facebook hingegen ist eine Webseite, die bei Chefs oder Vorgesetzten nicht besonders beliebt ist und aus diesem Grund auch die Seite im Internet, die in Unternehmens- und Universitätsnetzwerken am häufigsten gesperrt wird. In fast jedem sechsten Unternehmen, das bestimmte Webseiten blockiert, steht Facebook auf der schwarzen Liste. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen MySpace und YouTube.

Bei den Phishing-Angriffen auf PayPal oder andere Seiten wird eine Seite nachgestellt, die der Original-Webseite fast identisch ist. In E-Mails geben sich Betrüger als PayPal-Mitarbeiter aus und fordern Kunden auf, ihr PayPal-Konto zu bestätigen. Dabei wird der Nutzer via Hyperlink auf gefälschte PayPal-Webseiten gelenkt und nach seinen Kreditkartendaten oder dem Passwort gefragt. Ziel der Betrüger ist es, dass sich unkundige Nutzer auf dieser Fake-Seite einloggen und ihre persönlichen Daten an Gauner übermitteln. Die Cyber-Kriminellen können dann wiederum die echte Seite des Online-Bezahldienstes nutzen, um die Konten ihrer Opfer leer zu räumen. Zirka 45% aller Phishing-Attacken richten sich laut der Statistik an PayPal-User.

Auf Platz 2 landet Facebook mit rund 6%. Rang 4 der Liste der meisten Phishing-Attacken nimmt World of Warcraft ein.

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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