Studie zeigt: Jeder zweite Deutsche vermisst persönliche Kontakte – Paketversand schafft Nähe

Wer ein privates Paket auf die Reise schickt, versendet Liebe und Freude – so beschreibt es über die Hälfte der Deutschen (Liebe: 62 %; Freude: 59 %). Sowohl für Versender*innen als auch Empfänger*innen sind Pakete echte Glücksspender, die in Zeiten von Corona und Social Distancing die Menschen näher zusammenbringen. Zwar vermisst jede*r zweite Deutsche (52 %) den persönlichen Kontakt zu anderen. Gleichzeitig fühlen sich über 70 % derjenigen, die ein Geschenkpaket erhalten haben, der versendenden Person trotz räumlicher Trennung nahe. Das zeigt eine repräsentative Umfrage1 im Auftrag von Hermes, die den Paketempfang und -versand in Corona-Zeiten beleuchtet.

„Der Stellenwert der Paketlogistik hat im Zuge der Corona-Pandemie nicht nur hinsichtlich der sicheren Versorgung der Bevölkerung – also im B2C-Segment – enorm an Bedeutung gewonnen. Auch beim Privatpaketversand verzeichnen wir aktuell mit rund 34 % Mehrmengen einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei schätzen Kund*innen insbesondere, dass mit bundesweit über 16.000 Hermes PaketShops eine Paketabgabe- bzw. -annahmestelle meistens in ihrer unmittelbaren Nähe ist und zahlreiche Shops auch spät abends – außerhalb von stark frequentierten Zeiten – geöffnet haben. Nach wie vor reduzieren viele Menschen persönliche Kontakte und etliche private Feiern werden verschoben. Es ist schön, dass sich Viele einander durch den Versand privater Pakete trotz räumlicher Distanzen näher fühlen und Freude übermitteln“, so Dennis Kollmann, Chief Sales Officer bei Hermes Germany.

Private Pakete: Liebesboten und Mittel gegen Einsamkeit

Auch wenn in puncto persönliche Kontakte derzeit wieder etwas mehr „alte Normalität“ herrscht2, vermisst jede*r zweite Deutsche (52 %) den persönlichen Kontakt zu anderen. Vor allem Menschen, die sich zur Risikogruppe zählen, verzichten nach wie vor zum Großteil auf Begegnungen mit Verwandten und Freund*innen (55 %). Eine Möglichkeit, trotz Distanz Nähe zu schaffen, ist ein persönliches Paket. Der private Paketversand verzeichnet durch Corona einen deutlichen Aufschwung: Nahezu jede*r Zweite (47%) hat seit Beginn der Corona-Einschränkungen Mitte März ein Geschenkpaket an Freund*innen oder Verwandte verschickt oder von diesen erhalten. Die verschickten Präsente wären vor Corona überwiegend persönlich übergeben worden.

Vor allem Geburtstagsgeschenke sind hoch im Kurs: Jede*r Vierte (23 %) hat in den vergangenen fünf Monaten eines verschickt. Deutlich über die Hälfte der Deutschen ist sich einig, dass man gerade Menschen, die sich zurzeit einsam fühlen, durch ein Paket zeigen kann, dass man an sie denkt (57 %). Vor allem in Niedersachsen (67 %) und Hamburg (65 %) wird diese Annahme vertreten, in Sachsen zeigt man sich hingegen eher skeptisch (44 %). Für 59 % der Deutschen bedeutet Pakete verschicken, Freude zu verschicken. Diese Auffassung vertreten vor allem die Norddeutschen stärker als der Rest der Republik. Besonders Frauen (70 %) und unter 30-Jährige (71 %) glauben überdurchschnittlich häufig, durch eine kleine Aufmerksamkeit per Paket Menschen, die sie nicht treffen können, etwas Liebe schicken zu können.

Ohne Gefühle wird kaum ein Paket gepackt oder geöffnet

Egal ob beim Ein- oder Auspacken: Gefühle spielen eine große Rolle! Liebe (52 %) und Glück (42 %) sind die Emotionen, die vor allem beim Packen eines privaten Geschenkpakets erlebt werden. Etwas weniger als jede*r Zehnte (8 %) ist aber auch traurig, dass aktuell eine persönliche Übergabe nicht möglich ist. Die Möglichkeit, ein Geschenk trotz der Corona-Umstände mittels einer Paketsendung übergeben zu können, macht die Mehrheit der Versender*innen (70 %) glücklich, über die Hälfte (59 %) haben sich den Empfänger*innen trotz räumlicher Distanz nahe gefühlt.

Auch beim Empfang eines Geschenks oder einer kleinen Aufmerksamkeit per Paket werden Emotionen freigesetzt: Hierbei empfinden die meisten Menschen vor allem Glück (64 %). Auch Aufregung (34 %) und Liebe (33 %) werden beim Öffnen erlebt. Seit Beginn der Corona-Einschränkungen hat sich die Mehrheit ganz besonders über das empfangene Geschenk per privatem Paket gefreut (74 %) und sich der versendenden Person trotz räumlicher Trennung nahe gefühlt (71 %). Frauen sind hier deutlich emotionaler als Männer.3

„Die Studie zeigt, dass der Paketversand mit vielen Emotionen und Glücksmomenten verbunden ist. Umso wichtiger, dass unsere Kund*innen sich auch in der Corona-Krise weiterhin auf eine zuverlässige, schnelle Zustellung verlassen können und unsere Services immer kundennäher gestaltet sind. Darauf zahlt auch unsere konsequente Digitalisierungsstrategie ein: Features wie der mobile Paketschein und unsere App machen den Paketversand und -empfang noch bequemer und transparenter. So informiert die App Versender*innen, wann der Paketgruß übergeben wird. Damit sind Versender*innen immer up to date und wissen, wann ihr Paket sein Ziel erreicht hat“, erklärt Dennis Kollmann.

1) Quelle: Die Ergebnisse beruhen auf einer deutschlandweiten repräsentativen Online-Befragung von 3.200 Bundesbürger*innen zwischen 18 und 80 Jahren. Die Interviews wurden vom Marktforschungsinstitut HEUTE UND MORGEN im Auftrag von Hermes zwischen dem 15.06. und 22.06.2020 durchgeführt.

2) Während Anfang Mai noch deutlich mehr als die Hälfte der Deutschen (60 %) Kontakte so gut es ging vermieden hat, sind es zum Erhebungszeitraum Ende Juni noch 42 %.

3) 84 % der Frauen vs. 63 % der Männer haben sich durch die Corona-Einschränkungen ganz besonders über das Geschenk per Paket gefreut. Bei dem Gefühl der Nähe verhält es sich ähnlich: 78 % der Frauen haben sich durch das empfangene Paket dem Versender nahe gefühlt, bei den Männern sind es 63 %.


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