So nutzen Sie Google Ads für E-Commerce

Für viele E-Commerce-Unternehmen ist Google Ads einer der wichtigsten Marketingkanäle überhaupt. Google Anzeigen sind überall. Sie finden sich oben auf den Suchmaschinen-Ergebnisseiten, wenn Personen nach bestimmten Keywords suchen, neben Webseiten und sogar in YouTube-Videos.

Je nachdem, wo Sie Ihre Werbung fokussieren möchten, stehen verschiedene Arten von Anzeigen zur Auswahl: Suchanzeigen, Display-Anzeigen, Shopping-Anzeigen, Video-Anzeigen und universelle App-Anzeigen.

Google-Ads-Kampagnen für E-Commerce professionell gestalten

Je nach Art des angebotenen Produktes können verschiedene Arten von Anzeigen mithilfe von Google Ads unterschiedlich gute Erfolge erzielen. Viele E-Commerce-Unternehmen verlassen sich daher auf spezialisierte Agenturen, wenn sie eine Google Ads Kampagne professionell aufsetzen lassen möchten.

Wer sich selbst mit der Materie vertraut machen möchte, finden im Folgenden einige wichtige Basics zum Vertrieb von E-Commerce-Produkten mithilfe von Google Ads. Erfahren Sie außerdem, was Sie über Google Shopping wissen müssen und wie Sie Google Ads heute mit E-Commerce dominieren können. Gerade im Einzelhandel ist es inzwischen unabdingbar sich mit dem Thema professioneller E-Commerce-Methoden zu beschäftigen.

Google Ads ©Google 2020

Suchanzeigen

Suchanzeigen sind die Anzeigen, die oben in der Google-Suche angezeigt werden. Bevor Personen überhaupt zu den organischen Suchergebnissen gelangen, erhalten sie eine Liste mit Optionen bezahlter Suchanzeigen, auf die sie klicken können. Der Unterschied zwischen diesen Anzeigen und den anderen Suchergebnissen besteht darin, dass Unternehmen für Anzeigen bezahlen, um gesehen zu werden, während die Standard-Suchergebnisse basierend auf dem SEO-Ranking angezeigt werden. Suchanzeigen sind nützlich, da sie angezeigt werden, wenn bereits nach bestimmten Produkten gesucht wird.

Display-Anzeigen

Der Hauptunterschied zwischen Display- und Suchanzeigen besteht darin, dass Display-Anzeigen im Gegensatz zu Suchanzeigen, bei denen Kunden bereits ein Kaufinteresse an dem haben, wonach sie suchen, auf Personen ausgerichtet sind, die sich in der Orientierungsphase des Kaufzyklus befinden. Sie suchen möglicherweise nicht nach bestimmten Produkten, aber wenn Anzeigen geschaltet werden, die Vergünstigungen bieten, können Unternehmen Leads erhalten, die sich in ihren Verkaufstrichter leiten lassen.

Videoanzeigen

Videoanzeigen werden normalerweise vor oder während YouTube-Videos geschaltet. Wenn ihr Publikum also gerne Trainingsvideos ansieht, um sich auf bevorstehende Läufe vorzubereiten, können E-Commerce-Unternehmen das nutzen, um zum Beispiel Anzeigen für Laufschuhe zu Beginn oder in der Mitte dieser Videos zu platzieren. Diese Art von Anzeige zeigt den Zuschauern, wie ein Produkt im Rahmen ihres Interessengebiets verwendet werden kann.

Shopping-Anzeigen

Ähnlich wie Suchanzeigen werden auch Shopping-Anzeigen oben auf den Google-Suchergebnisseiten angezeigt und richten sich an Personen, die sich bereits in den fortgeschrittenen Phasen des Kaufzyklus befinden. Die angesprochenen Kunden haben also bereits eine gute Vorstellung davon, wonach sie suchen. Wenn E-Commerce-Unternehmen ihre Anzeige hier schalten, verbessern sich die Chancen, Leads zu konvertieren und ihren Umsatz zu steigern.

Mit Google Shopping als E-Commerce-Unternehmen durchstarten

Mit Google Shopping, welches auf Google Ads und dem Google Merchant Center basiert, können Online-E-Commerce-Shops ihre Produkte direkt bei Google verkaufen. Anstelle von reinem Text und Handlungsaufforderungen können Nutzer dank Google Shopping echte Produktbilder sehen, die ihre Suchanfragen widerspiegeln, einschließlich Bewertungen und Preisen. Google Shopping funktioniert also wie eine Vergleichsseite, auf der ein Nutzer Produkte von mehr als einer Marke durchsuchen kann, ohne in den Suchergebnissen hin und her klicken zu müssen. Da solche Anzeigenerweiterungen die Konversionsraten in der Regel steigern, ist es sinnvoll, da diese Anzeigen oft eine bessere Leistung als reine Textanzeigen erzielen.

Auch die unterstützenden Maßnahmen der Bundesregierung, wie z. B. die Absenkung der Mehrwertsteuer sollten als Impuls gesehen werden, sich intensiver mit dem Thema E-Commerce zu beschäftigen. Es lohnt sich, das man sich in die Thematik einarbeitet und wenn man dann die ersten Erfolge erzielt hat, dann macht es richtig Spaß auch diesen Weg zu gehen.


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