UPS verstärkt sein europäisches Netzwerk mit einem neuen, 160 Mio. Euro teuren Verteilzentrum in Deutschland

UPS gab im Rahmen eines Festaktes im Beisein des niedersächsischen Wirtschaftsministers Dr. Bernd Althusmann den Spatenstich für ein neues 160 Millionen Euro teures Hochtechnologie-Super-Hub in Hannover-Langenhagen bekannt. Nach seiner Fertigstellung wird das Hub – eine der größten Investitionen von UPS außerhalb der Vereinigten Staaten – als wichtiges Bindeglied im europäischen und deutschen Netzwerk von UPS dienen und Unternehmen einen verbesserten Zugang zum intelligenten globalen Logistiknetzwerk des Unternehmens bieten.

„Das Wachstum des E-Commerce für Unternehmen und Einzelhändler – allein der Online-Einzelhandelsumsatz dürfte in diesem Jahr in Deutschland fast 70 Milliarden Euro erreichen – hat eine beispiellose Nachfrage nach den Dienstleistungen von UPS geschaffen“, sagte Frank Sportolari, Präsident von UPS Deutschland. „Der E-Commerce bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Plattform, um wie Kleinstunternehmen zu handeln. Die Umgestaltung unseres bestehenden Sortier- und Distributionszentrums in Hannover-Langenhagen wird es Unternehmen jeder Größe in Deutschland ermöglichen, neue Geschäftskunden und Verbraucher weltweit zu erreichen, sei es in Seoul, San Francisco oder Stuttgart“.

Um die Rolle des Superhubs Hannover-Langenhagen im UPS-Netzwerk zu unterstützen, werden bis zu 500 neue Arbeitsplätze geschaffen, sowohl im operativen als auch im administrativen Bereich. Dank fortschrittlicher Automatisierungstechnik kann UPS die Sortierkapazität der Anlage verdoppeln – von 15.000 Paketen pro Stunde auf 30.000, wobei für sperrige Artikel ein separater Verarbeitungsfluss installiert wird.

„Die Logistik ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige und größten Arbeitgeber in Niedersachsen“, sagte Dr. Bernd Althusmann, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. „Langenhagen und Hannover liegen in der Mitte Deutschlands und im Herzen Europas – ein Potenzial, von dem die Logistikbranche wie kaum ein anderer Standort profitieren kann. Der Ausbau dieser UPS-Niederlassung ist damit ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort der Region Hannover und zugleich ein Türöffner für die Exportaktivitäten der hiesigen Unternehmen“.

Das neue Drehkreuz wird eine Fläche von 24.000 Quadratmetern – das entspricht drei Fußballfeldern – umfassen, sobald die zweite Bauphase 2023 abgeschlossen ist. In der ersten Bauphase wird neben der bestehenden Anlage ein neues Gebäude errichtet, das bis zum Sommer 2021 fertiggestellt werden soll. In der zweiten Phase wird das bestehende Sortier- und Verteilzentrum abgerissen und ein zweites Gebäude errichtet.

Zur Unterstützung von UPS bei der Erreichung seiner globalen Nachhaltigkeitsziele wird das Drehkreuz nach dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) gebaut und die Vorkehrungen zur Unterstützung der zukünftigen Elektrifizierung der Zustellflotte enthalten. Und damit Nachhaltigkeit nicht an der Steckdose endet, bezieht UPS in Deutschland seinen Strom – für seine Anlagen und elektrischen Lieferfahrzeuge – ausschließlich aus erneuerbaren Quellen.

Die neue Anlage ist Teil des mehrjährigen europäischen Investitionsplans des Unternehmens, der auf die Modernisierung und Erweiterung des UPS-Netzwerks auf dem gesamten Kontinent abzielt. Zu den Investitionen in Deutschland im Rahmen dieses Programms gehören neue und modernisierte Hubs in Bielefeld, Herne und Nürnberg, die die jüngsten europäischen Super-Hubs in London, Paris und Eindhoven ergänzen.

In Kombination mit neuen Services und Lösungen wie UPS Economy, einem intelligenten Upgrade für den grenzüberschreitenden Versand über ups.com und UPS Access Point™ Standorten ermöglicht UPS Unternehmen jeder Größe in Deutschland, Europa und der ganzen Welt, Produkte wann, wo und wie ihre Kunden es wünschen, zuzustellen.

UPS ist seit 1976 in Deutschland tätig und war der erste internationale Markt, auf den UPS außerhalb Nordamerikas expandierte. Das Unternehmen verfügt derzeit über 86 Betriebsstätten in Deutschland, einschließlich seines europäischen Luftdrehkreuzes am Flughafen Köln-Bonn.


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