Auswahl des Shopsystems – 8 Tipps zur Entscheidungsfindung

Ein solides Shopsystem ist die Basis für einen reibungslosen Verkaufsprozess. Die Suche nach der perfekten Lösung für den individuellen Bedarf kann sich allerdings als schwierig erweisen. Schließlich ist die Auswahl groß und die Versprechen der Systementwickler klingen stets überzeugend. Dieser Beitrag fasst acht elementare Faktoren für E-Commerce-Händler zusammen.

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  1. Einrichtung: Am besten durch Profis

Zunächst gilt es zu klären, wer den Shop einrichten soll. Trotz intuitiv gestalteter Software ist es für viele Unternehmen nicht möglich diese Aufgabe eigenständig zu erledigen. Oft mangelt es an dem nötigen Know-how in diesem Bereich, um eine optimale Einrichtung und Konfiguration zu gewährleisten. Als Beispiel dient das modulare Online-Shopsystem Shopware, das bereits seit 2004 am Markt vertreten ist. Die Installation erfordert spezielle technische Kenntnisse, weshalb sich über die Jahre viele Dienstleister darauf spezialisiert haben. Darunter die Shopware-Experten von DREIKON, eine Werbeagentur aus Münster und zertifizierter Shopware-Solution-Partner. Als eine der wenigen Agenturen kann das Unternehmen ergänzend eine Expertise in Pickware-Projekten nachweisen, dem Warenwirtschaftssystem für Shopware. Wie an diesem Beispiel deutlich wird, kann sich die Kompetenz der Dienstleister trotz Spezialisierung auf ausgewählte Shopsysteme voneinander unterscheiden. Umso wichtiger ist die sorgfältige Recherche nach maßgeschneiderten Angeboten.
Auch der für die Installation eines Shopsystems erforderliche Zeitaufwand spielt eine erhebliche Rolle. Viele Betriebe haben schlichtweg keine Zeit für derartige Aufgaben und müssen sie auslagern. Darüber hinaus sollte nie auf ein einfaches, aber ungeeignetes Shopsystem zurückgegriffen werden, nur um ohne externe Hilfe auszukommen. Diese Strategie entwickelt sich im Nachhinein schnell als deutlich teurer, weil es beispielsweise an wichtigen Funktionen, Flexibilität oder gar Rechtssicherheit fehlt.

Im Idealfall findet sich ein bedarfsgerechtes Shopsystem und ein passender Dienstleister, welcher die Einrichtung effizient erledigen kann. Voraussetzung hierfür ist, dass Onlineshop-Agenturen mit dem gewünschten Shopsystem vertraut und für eine erfolgreiche Umsetzung erfahren genug sind.
  1. Simplizität für Anwender und Kunden

Ein gutes Shopsystem beschert potenziellen Käufern ein überzeugendes Einkaufserlebnis und erleichtert Händlern die Shop-Pflege. Schließlich bleibt im Betriebsalltag keine Zeit für komplizierte Anwendungen. Die Bedienung muss einfach, schnell und intuitiv gelingen.

  1. Flexibilität

Onlineshops müssen wandlungsfähig sein. Ansonsten schmälern sie schnell die Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb ist bereits bei der Auswahl der Software ein kritischer Blick auf die Flexibilität zu werfen. Anpassungsfähigkeit ist ein Muss. Erfahrungsberichte und unabhängige Shopsystem-Experten dienen dahingehend als Informationsquelle.

  1. Sicherheit in jeglicher Hinsicht

Die Ansprüche an rechtssichere Shops sind hoch. Fehlen wichtige Hinweise, drohen Abmahnungen. Rechtssicherheit ist das A und O und sollte deshalb auch von der ausführenden Shop-Agentur entsprechend priorisiert werden. Auch die Sicherheit von Kundendaten ist nicht zu vernachlässigen. Shopsysteme mit Sicherheitslücken können für Unternehmen teuer und im Ernstfall existenzbedrohend werden. Typische Risiken sind Shops, die nicht regelmäßig aktualisiert werden. Stichwort Updates! Aber auch Fehler in Bestellbestätigungen und unsichere Passwörter der Kundschaft öffnen Cyberkriminellen viele Türen.

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  1. Tempo bitte!

Lange Ladezeiten sind einer der Hauptgründe für Warenkorbabbrüche. Da jede Sekunde zählt und die Conversion Rate beeinflusst, braucht es ein Shopsystem, das technisch Top-Geschwindigkeiten erlaubt und dem potenziellen Käufer keine Zeit zum Zweifeln lässt.

  1. Mobile Optimierung und responsive Design

Ein Großteil der Onlineshopper nutzt mobile Geräte zum Einkaufen. Dementsprechend ist die mobile Darstellung des Shops unverzichtbar. Bei einem modernen Shopsystem ist Responsive Design eine Selbstverständlichkeit.

Lesetipp: Im Fachartikel zum Responsive Webdesign informiert das Magazin für digitales Business t3n über das facettenreiche Thema und gewährt einen Einblick.
  1. Daten auswerten

Gute Shoplösungen erlauben es E-Commerce-Händlern diverse Daten zu analysieren und auszuwerten. Damit lässt sich das Angebot individueller optimieren und an die Zielgruppe anpassen. Ob mittels Daten zu Klicks, Sales oder Abbrüchen. Das Shopsystem muss sinnvolle Funktionen für Auswertungen und Analysen umfassen.

  1. Personalisierbares Design

Ebenfalls wichtig: Ein personalisierbares Frontend Design. Optimal ist Software, die optische Individualisierung auch ohne Fachkenntnisse ermöglicht. Das senkt die Kosten und spart wertvolle Zeit, wenn beispielsweise kurzfristige Änderungen im Rahmen von Kampagnen vorgenommen werden sollen.