Wasserressourcen bewusst nutzen und dadurch Betriebskosten sparen

Der sparsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen rückt zunehmend in den gesellschaftlichen Fokus. Innovative Technologien – im häuslichen Umfeld etwa smarte Haushaltsgeräte und Heizsysteme – bieten Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen vielfältige Einsparpotenziale.

In vielen Büros sind Glühlampen bereits den stromsparenden LED-Lampen gewichen. Und auch bei der Anschaffung von Servern, Computern und anderem technischen Equipment wird zunehmend auf das Energielabel geachtet. Immer mehr „Papierkram“ erledigen E-Commerce-Unternehmen mit ihrer ohnehin vorhandenen IT-Infrastruktur inzwischen ohne echtes Papier, indem Dokumente digital verarbeitet, gespeichert und weitergeleitet werden. Eine mit energiesparenden Geräten ausgestattete Büroküche, in der die Kaffeemaschine sich beispielsweise automatisch abschaltet und in der der Kühlschrank aktuellen Energiestandards entspricht, spart Strom und reduziert damit die Betriebskosten.

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Händewaschen – auch auf Arbeit mehrmals am Tag

Eher wenig beachtet wird bislang das ebenfalls große Einsparpotenzial, das hinsichtlich des Wasserverbrauchs in den Geschäftsräumen besteht. Von den rund 127 Litern Wasser, die in Deutschland durchschnittlich pro Tag und Person verbraucht werden, entfallen laut einer Statistik von 2018 immerhin etwas mehr als 25 Prozent auf die Toilettenspülung. Auch häufiges und gründliches Händewaschen steigert aufgrund des anteilig hohen Verbrauchs an Warmwasser den Energieverbrauch. Geht man davon aus, dass sich jeder Mitarbeiter am Tag etwa zehn- bis zwanzigmal die Hände wäscht, wird deutlich, dass sich mit geeigneten Maßnahmen auch in diesem Bereich einiges an Ressourcen sparen lässt.

Mit intelligenten Armaturen den Wasserverbrauch senken

Eine sehr effektive Methode zum Wassersparen daheim sind Wannen- und Waschbeckenarmaturen mit innovativer Technik; einige Beispiele dafür gibt es auf der Website von GROHE. So existieren für Einhandmischer, die inzwischen Standard sind, einige interessante technische Weiterentwicklungen, mit denen sich der Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent senken lässt. Waschtischbatterien mit Strahlreglern, Luftsprudlern und ähnlichen Technologien begrenzen beispielsweise die Durchflussmenge. Andere Armaturen stoppen den Wasserstrahl, sobald sich nichts darunter befindet. Wieder andere sind mit Thermostaten oder Temperaturbegrenzern ausgerüstet, die die für die Wassererwärmung erforderliche Heizenergie reduzieren.

Auch für eine sparsamere Toilettenspülung gibt es verschiedene technische Lösungen, angefangen bei der Wasserspartaste bis hin zum Druckspüler mit Kurzspülfunktion. Oftmals führt aber schon ein bewussterer Umgang zu einer Reduzierung des täglichen Wasserverbrauchs. Immerhin laufen durch einen herkömmlichen Wasserhahn pro Minute etwa neun Liter Wasser. Lässt man das Wasser nicht länger als nötig laufen, sinkt der Wasserverbrauch enorm, was nicht zuletzt Kosten spart. Auch ein tropfender Wasserhahn verschwendet mehr Wasser als oftmals angenommen. Aus 20 Tropfen pro Minute können übers Jahr mehrere Hundert Liter verschwendetes Wasser werden, was sich letztlich auf der Betriebskostenabrechnung niederschlägt. Die Modernisierung der (Büro-)Küche und der Sanitärräume zahlt sich somit sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen auf lange Sicht aus.

Frank
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