eBays US-Weihnachtskampagne ist mit 17 Millionen Dollar budgetiert

Eine große Weihnachts-Kampagne startet eBay in den Vereinigten Staaten, die von einer in den USA überaus bekannten Komikerin, Samantha Bee, gesprochen wird. eBay beschreibt die Kampagne als die bislang größte in eBays Social Media Geschichte, so die New York Times.

eBay setzt den Fokus auf 3 Kernthemen in dieser Vorweihnachtszeit:

1. Shop social (Gemeinsam online Geschenke kaufen)
2. Shop mobile
3. Shop online

Das Motto der aktuellen Shop social-Aktion lautet “Love to give” und ist mit 17 Millionen Dollar budgetiert. Mekanism, eine Agentur in San Francisco, hat die Spots und Ideen geschaffen. Die Agentur ist auf digitale Arbeiten spezialisiert.

Das Kernstück der Kampagne besteht aus einer 6-teiligen Web-Serie und steht unter dem Kernthema: “Unwrap Attack”. Ms. Bee präsentiert in diesen Videos Beschenkte, die ihre Gefühlsäußerungen beim Erhalt und Auspacken der Geschenke kundtun. eBay-Kunden werden gleichzeitig dazu aufgefordert ihre eigenen Versionen an lovetogive.ebay.com einzuschicken. Die erste “Webisode” lief bereits am 29. Oktober 2010. Die letzte soll am 7. Dezember laufen.

Zudem gibt es eine Applikation auf der eBay Facebook-Seite, die unter “Unwrap Attack Creator” zu finden ist und ebenfalls verschiedene Reaktionen von Geschenk-Empfängern zeigt.

Social Shopping bekommt immer mehr Gewicht im E-Commerce, so Christopher Payne, Vize-Präsident Nordamerika. Vor allem bei den weiblichen eBay-Nutzern stünde dieser Bereich ganz weit vorne. „Diese Kundinnen wollen nach einem Artikel suchen, darüber erzählen und die Freude ihn gefunden zu haben, mit anderen teilen. Alleine deshalb sind die Social Media-Kanäle ganz wichtig geworden“, fährt Payne fort. Das Ziel der neuen Kampagne ist es, „den 40-jährigen eBay-Enthusiasten … davon zu überzeugen, dass eBay ein ganz wichtiger Ort für den Weihnachtseinkauf ist“. Laut Payne ist eBay, was die Weihnachtssaison anbelangt „behutsam optimistisch“, denn der „Berg muss noch bezwungen werden“. Aber die Stimmung allgemein ist noch besser als vor 2 Jahren.


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