Google goes Fashion

Wirklich bahnbrechend ist das neue Konzept von Google nicht, denn auch eBay hat bereits mit einer exklusiven Kollektion von Designer Derek Lam oder auch dem  Modedesigner Narcisco Rodriguez versucht, im High-End-Fashion-Bereich einen Platz zu finden. Googles Initiative, nämlich in das Online-Fashiongeschäft einzusteigen soll angeblich am Markt deutlich besser ankommen als die von eBay. Ein Manager eines Modeunternehmens soll gesagt haben „Es ist eben Google! Ist das nicht weitaus sexier als eBay“.

Google, das schon längst mehr ist als eine Suchmaschine ist bietet Designern, Händlern und allen anderen die Möglichkeit über Boutiques.com, ihre Lieblings-Artikel anzubieten. Sollte das tatsächlich funktionieren, könnte aus Googles Boutiques.com der größte Online-Store werden.

Bei der von Google am Mittwoch, dem 17.11.2010 ausgerichteten „Tech Fuses with High Fashion“-Party hat der US-Suchmaschinengigant die Seite www.Boutiques.com an den Start gebracht. Boutiques.com ist eine Webseite auf der Nutzer ihren eigenen persönlichen Internet-Shop mit ihren Lieblingsteilen einrichten und auch teilen können. Das Konzept ist relativ einfach: Ausgesucht wird über Google, verkauft werden die ausgesuchten Teilen durch andere Web-Shops wie zum Beispiel Saks oder Net-a-porter, jedoch ohne dass auf diese Shops weitergeleitet wird.

Mit einer Suche à la „Get the look“ kann man nach Kleidung oder Accessoires von Stars wie Victoria Beckham, Lady Gaga oder Emma Watson getragen wurden,suchen. Sarah Jessica Parker, alias Carrie aus dem Kultfilm „Sex and the City“, aber auch zeitgleich Designerin beim US-Label Halston, hat sich bereit erklärt ihren eigenen Online-Shop zu starten.

Google soll 19 Designer, darunter unter anderem Oscar de la Renta, Tory Burch, Erin Fetherston oder Cynthia Rowley sowie einige bekannte Blogger überzeugt haben, ebenfalls ihre eigenen Stores aufzubauen. Die Webseite soll Berichten des Magazins WWD zufolge äußerst geschmackvoll, edel und luxuriös ausgestattet sein.

Boutiques.com enthält neben der Suchfunktion auch andere Features: Mit Verlinkungen zu Social Media Anwendungen oder YouTube erhalten Shops oder Designer die Möglichkeit, Unterhaltungs- und Informationsmedien zu integrieren. Google profitiert von der Kooperation, indem bei Zustandekommen der Transaktion eine prozentuale Gebühr erhoben wird, die anderen sollen von gesteigerten Seitenaufrufen profitieren.


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