Patentantrag von Amazon zum Umtausch von Geschenken vor der Auslieferung…

Dem amerikanischen Patentamt wurde ein Patent von niemand geringerem als Jeff Bezos, CEO von Amazo, vorgelegt. Die Erfindung „System und Methode zur Umwandlung von Geschenken“ wurde am 8. März 2006 in die US-Patentdatenbank eingetragen.

Inhalt des Patentents Nummer 7.831,439: Ein computergestütztes Datensystem, das einen Speicher besitzt, um bei Amazon bestellte Geschenke noch vor dem Erhalt umtauschen zu können. Ein Prozessor mit einem Speicher soll sich beispielsweise „merken“, welche Produkte der Kunde sich nicht wünscht und welche er schon geordert hat. Es können ebenso Angaben zu unpassenden Kleidungsgrößen oder nicht gewünschten Farben gemacht werden. Der amerikanische Patentanwalt Lawrence B. Ebert beschreibt den Patentantrag in all seinen Einzelheiten in seinem Blog IPBiz.

Der Geschenke-Empfänger kann dann bei Amazon in „Mein Konto“ gehen und dort seine Wünsche hinterlegen. Der potentiell Beschenkte wählt dann aus, ob er lediglich eine Benachrichtigung erhalten möchte oder, ob er automatisch ein Geschenk zurückgeben möchte.

Je nachdem, was der Amazon-User eingegeben hat, wird das Geschenk entweder in einen Gutschein umgewandelt oder ein äquivalentes Produkt aus der Wunschliste ausgewählt. Auch können bestimmte Termine, wie Geburtstage oder Weihnachten, aber auch bestimmte Geldbeträge eingegeben werden.

So kann ein User beispielsweise festlegen, dass ein Geschenk im Wert von mehr als 500 Dollar umgewandelt werden soll, in eines aus einer anderen als der ausgewählten Kategorie. Es kann zum Beispiel eingegeben werden „keine Uhren“, alle „Uhren in Rotwein umwandeln“.
Mit einer der Gründe warum Bezos und sein Partner Colin Bryar diese Erfindung patentieren lassen wollen ist, dass in Zeiten in denen immer mehr Präsente online gekauft werden, der Retourenweg oft beschwerlich und unbequem ist. Das Geschenk muss wieder neu verpackt und auf den Weg zum Händler gebracht werden.

Mehr als vier Jahre wartet Bezos nun schon auf die Anerkennung und immer noch ist nicht klar, wann der Service für die Verbraucher verfügbar sein wird.


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