Cross-Border Transaktionen bei PayPal stark im Kommen

Im ersten Halbjahr 2010 verzeichnet PayPal weltweit mehr als 700 Millionen Zahlungsabwicklungen, von denen mehr als 650 pro Minute als grenzüberschreitende Transaktionen abgewickelt werden. Das PayPal-Zahlungsvolumen, der Gesamtwert der Transaktionen, liegt im ersten Halbjahr 2010 bei über 42 Milliarden Dollar. Ein Viertel dieser Geldgeschäfte wird dabei grenzüberschreitend (Cross Border) getätigt, was den ansteigenden Trend zum Internet-Kauf in ausländischen Shops im Netz verdeutlicht.

Im Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsraum (APAC) generieren 69% der Händler ihrer Umsätze über Einkäufer außerhalb ihrer Region. Dabei werden 40% der internationalen Verkäufe von US-Bürgern getätigt. Der US-Online-Handel selbst wickelt 86% seines Geschäftes im Inland ab. In Europa werden fast 30% des Umsatzes der PayPal-Händler außerhalb deren eigenen Landes erzielt – 50% davon über Gewerbetreibende in den USA.

Großes Potential bietet sich ausländischen Shops vor allem auf dem deutschen Markt. Lediglich 21% des Umsatzes werden in Deutschland grenzüberschreitend getätigt – 81% davon innerhalb Europas. Mit einem Anteil von 28% wird der größte Teil davon in aus den Ländern Österreich und Frankreich bezogen. Auf den Kauf bei Anbietern im Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsraum (6%) wird zum Beispiel nur sehr zögerlich zugegriffen.

Deutsche haben beim Internet-Einkauf im Ausland immer noch Bedenken. Hier stehen laut PayPal eCommerce Studie 2010 von EuPD Research vor allem Sicherheitsbedenken beim Bezahlen (48,8%), kein Vertrauen in den Anbieter (34,4%) und Sprachbarrieren (30,5%) an vorderster Stelle. Vier von zehn (41,3%) Online-Einkäufern würden vermehrt im Ausland einkaufen, wenn sie durch einen Käuferschutz gegen Verlust abgesichert sind.

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