Internet-Handel wird zunehmend zum zweiten Standbein

Das Resultat der aktuellen eCommerce Studie 2010, die EuPD Research im Auftrag von PayPal zum 5. Mal in Folge veröffentlicht hat belegt, dass das World Wide Web im Vergleich zum Vorjahr als Vertriebskanal für den Handel immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Über 50% der befragten Händler geben das Internet als wichtigsten Absatzweg an. Dabei setzt ein knappes Drittel ausschließlich auf den Internet-Handel. Im vergangenen Jahr war es nur jeder Fünfte, der diesen Vertriebsweg nutzte. Trotz der ökonomischen Krise konnten zwei Drittel der Unternehmen ihre Umsätze steigern. Für die bevorstehenden 12 Monate rechnen 2 von 3 Internet-Händlern weiter mit anwachsenden Online-Umsätzen.

Besonders die großen Händler, die bislang stark auch auf andere Vertriebskanäle setzten, nutzen zunehmend das Internet. Im Versandhandel werden derzeitig 6 von 10 Euro über den elektronischen Handel eingenommen. Die Spitzenposition nehmen hier die Artikel des täglichen Bedarfs, Tourismus und Medien ein. Verstärkt hat sich ebenso der Umsatz im Modebereich, was sich auch eBay Deutschland immer mehr zu Nutzen macht.

Die Händler versuchen auch, einen Umsatzzuwachs und Neukunden-Gewinnung durch neue Bezahlverfahren zu erreichen. Trotz häufiger Unsicherheiten geben immerhin 68,8% der Händler an, durch die Einbindung von PayPal ihren Umsatz gesteigert zu haben. Bei 63,2% macht sich die Integration des Bezahlsystems positiv bei der Neukunden-Gewinnung bemerkbar.


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