PayPal mit neuem Service: Micropayment für digitale Güter

PayPal bringt einen Dienst auf den Markt, der sich „Micropayments for Digital Goods? nennt. Die offizielle Bekanntgabe soll auf der Innovate conference Ende Oktober stattfinden. Händler, die eine Vielzahl kleinerer Transaktionen durchführen, müssen 5 Cent plus 5% an Gebühren zahlen, wenn sie an dem neuen Programm teilnehmen. Der neue Dienst richtet sich vor allem an Händler die digitale Waren, wie Artikel oder Spiele anbieten. Angeboten werden den Händlern zudem integrierte Webseiten-Tools.

PayPal Präsident Scott Thompson sowie Anuj Nayar von PayPal sprachen bereits im April dieses Jahres von dem neuen Vorhaben. PayPal beabsichtigt seine Micropayment-Pläne attraktiver zu gestalten, indem Unternehmen Micropayment-Zahlungen bis zu einem bestimmten Betrag ansammeln können, und dann nur einmalig eine Gebühr entrichten müssen. Osama Bedier, “PayPal Vice President of Product Development?, ging in einem Interview letzte Woche sogar noch ein wenig weiter und verglich die neuen Servicegebühren mit der Abrechnung von Ferngesprächen, für die man in bestimmten Intervallen seine Gebühren bezahlen muss. PayPal testet derzeit den neuen Dienst mit einer Handvoll von Spiele-Unternehmen.

Details gehen aus den neuen Nutzerbestimmungen hervor, die am 22. September 2010 in Kraft treten werden. In einem speziellen Abschnitt erklärt PayPal, dass Käufer ab demnächst die Möglichkeit haben werden, für digitale Güter zu bezahlen, und das ohne zusätzliche Kosten. Händler müssen sich bewerben und sich auch bisher bei PayPal bewährt haben, um am „Micropayment for Digital Goods“ teilnehmen zu dürfen. Auch müssen sie Rückbelastungen bei Unstimmigkeiten beim Kauf von digitalen Waren bis zu einem bestimmten Betrag akzeptieren ($3.99, wenn die Transaktion in US-Dollar bezahlt wurde). Käufer sind auf 3 Rückbelastungen pro Monat limitiert und müssen danach den Standard PayPal-Prozess bei Unstimmigkeiten durchlaufen.


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