Der Sammelreport von eBay Österreich

eBay hat in einer österreichweiten Studie die Sammelleidenschaften der Österreicher aufgedeckt und parallel dazu das Angebot auf eBay.at unter die Lupe genommen. Im ersten „Österreichischen Sammlerreport“ werden die Resultate präsentiert: Mehr als 50% der Österreicher sammelt und füllt die Schränke mit Sammelobjekten. Jagdrevier Nr. 1 für Österreichs Sammler ist im World Wide Web der Online-Marktplatz eBay.at. Jeder 2. Österreicher (58%) bezeichnet sich selbst als frenetischen Sammler. Lediglich 17% der Österreicher haben sich noch nie mit der Jagd nach Sammelobjekten beschäftigt. Egal ob Schallplatten, Pins und Anstecknadeln, Oldtimer oder Porzellan- gesammelt wird einfach alles!

Sammelobjekte Nr. 1 der Österreicher: Bücher, Comics und Zeitschriften:

Bücher, Comics und Zeitschriften führen die Liste der begehrtesten Sammelobjekte an und füllen bei 17% der alpenländischen Sammlern die Schränke. Münzen (15%)folgen auf Rang 2, CDs, DVDs, Videos, LPs, Schallplatten und Videospielen mit 14% auf Rang 3. Briefmarken finden sich mit 13% ebenso in der Liste der begehrtesten Sammelobjekte: 400.000 Briefmarken wechselten 2009 über eBay.at ihren Besitzer. Dadurch zeigt sich einmal mehr, dass nicht nur Trend-Produkte wie iPads oder iPhones, sondern auch klassische Sammelobjekte bei eBay.at eine neue Heimat gefunden haben.

Das Internet hat das Sammler-Leben verändert:

Internetplattformen wie eBay.at zählen inzwischen zu den populärsten Jagdgebieten der Sammler. Ferner haben sie die Aktivitäten vieler österreichischer Sammler von Grund auf verändert. War es früher für Fans exklusiver Güter sehr schwierig, neue Sammlerstücke ausfindig zu machen und günstige Schnäppchen zu finden, hat sich das durch das Internet deutlich vereinfacht:

  • eine größere Auswahl (38%);
  • das schnellere Auffinden von Sammelstücken (36%) sowie
  • die günstigeren Angebote (27%) zählen zu den meistgenannten Vorteilen, die Plattformen wie eBay.at den Sammlern bieten.

55% der Sammler hält bereits im Internet Ausschau nach neuen Sammelobjekten. Bei den 18- bis 30-Jährigen begeben sich sogar 67% im Internet auf die Suche nach neuen Errungenschaften. Weitere wichtige Reviere für die österreichischen Sammler sind Fachgeschäfte (47%) und Flohmärkte (44%). Mittlerweile weit abgeschlagen folgen Tauschbörsen (19%), Sammlerzeitschriften (6%) und Vereine (5%).

Spaß steht bei Sammlern im Vordergrund:

Nur wenige Freizeitbeschäftigungen sind in allen Alters- und Sozialschichten Österreichs so beliebt wie das Sammeln. 57% der Befragten erfreut sich daran die Sammlung wachsen zu sehen oder etwas Neues zu „ergattern“. 39% umgeben sich mit Sammelgegenständen, um Erinnerungen festzuhalten.

Früher spielte das Kennenlernen von netten Leuten und Gleichgesinnten eine wichtige Rolle, das ist heute weniger der Fall. Nur 4% sammeln, um Gleichgesinnte kennen zu lernen. Auch die Möglichkeit durch das Sammeln Geld zu verdienen, ist für nur wenige Befragte (5%) entscheidend.

Wirtschaftsfaktor Sammeln: Österreichs Sammler investieren durchschnittlich 850 Euro jährlich

Bis zu 600 Euro gibt jeder 2. Sammler (52%) jahraus jahrein für seine Leidenschaft aus. 16% stecken zwischen 600 und 1.200 Euro pro Jahr in ihre Sammlung. 9% gaben an, jährlich sogar zwischen 1.200 und 3.000 Euro in neue Sammelobjekte hineinzustecken. 45.000 Österreicher geben sogar mehr als 12.000 Euro pro Jahr für ihre Sammlung aus.
Auch beim Sammeln gibt es einen Unterschied zwischen Mann und Frau:
Männer stecken mehr Geld in ihre Sammlungen als Frauen. Vergleicht man die Bundesländer, sind die Vorarlberger und Wiener absolute Spitzenreiter, denn sie geben, wenn es um begehrenswerte Sammlerstücke geht, sehr viel tiefer in die Geldbörse als die Einwohner der anderen Bundesländer.

Um mehr Geld für ihr Hobby ausgeben zu können, verzichten 20% der Sammler sogar auf Urlaube, 18% auf Schmuck und 17% auf teure Markenkleidung.

Trotz Wirtschaftskrise sind in Österreichs Sammlungen hohe Geldsummen gebunden:

  • 32% der Sammler schätzen den Wert ihrer Sammlung auf bis zu 500 Euro;
  • 30% geht davon aus, dass die Sammlung zwischen 501 bis 2.500 Euro wert ist;
  • 25% rechnet mit einem Wert von 2.501 bis 10.000 Euro und
  • 13% schätzen den Wert ihrer Sammlung auf mehr als 10.000 Euro.

Mit Geld kann man nur wenige Sammler locken:

Einigkeit herrscht bei den Sammlern, wenn es um den eventuellen Verkauf der Sammlung geht.

  • 49% würden ihre Sammlung um kein Geld der Welt verkaufen;
  • 11% würden nur dann verkaufen, wenn dringend Geld benötigt wird;
  • 10% wenn sie keine Zeit haben;
  • 7% nur dann, wenn sie keinen Platz mehr für die Sammlung haben

Selbst bei einem Angebot, das den Wert der Sammlung deutlich übersteigt, würden sich lediglich 6% für einen Verkauf der Sammlung entscheiden. Entspricht das Angebot exakt dem Wert der Sammlung, würden sich überhaupt nur 2% der Befragten von ihrer Sammlung trennen.

Beziehungsfalle Sammeln?

Sammeln gehört zu jenen Hobbys und Leidenschaften, die Paare nur sehr selten teilen. Lediglich 9% der Sammler haben einen Ehepartner bzw. eine Partnerin oder Partner, der sich auch mit der Jagd nach Sammelobjekten beschäftigt. Die Sammelleidenschaft kann daher schneller als man glaubt zur Beziehungsfalle werden. Konflikte sind vor allem dann vorprogrammiert, wenn die Sammlung zu viel Platz in der gemeinsamen Wohnung in Anspruch nimmt oder zu viel Geld und Zeit in die Sammlung investiert wird.

150.000 Österreicher, die in einer Beziehung leben oder verheiratet sind, streiten regelmäßig wegen der Sammelleidenschaft. Weitere 40.000 Österreicher sammeln sogar heimlich, um Diskussionen rund um das Geld und den Aufbewahrungsort der Sammlung zu vermeiden.

Ein Viertel plant, nie mit dem Sammeln aufzuhören:

Trotz des Konfliktpotenzials sind sich 28% der Sammler sicher, dass sie niemals mit dem Sammeln aufhören werden.

Top 10 Sammelobjekte der Österreicher:

1. Bücher, Comics, Zeitschriften
2. Münzen
3. CDs, DVDs, Videos, LPs, Schallplatten, Videospiele
4. Briefmarken
5. Gläser/Geschirr/Porzellan
6. Tier-Figuren/-Bilder/-Fotos
7. Papier/Kuverts/Sticker
8. Figuren
9. Steine/Mineralien/Sand
10. Rezepte/Kochbücher

Der eBay-Sammlerreport bestätigt viele Klischees – bringt aber auch Überraschungen

Bücher, Comics und Zeitschriften sind auf der Beliebtheitsskala der Frauen und bei den über 40-Jährigen ganz vorne zu finden;

Männer und unter 40-Jährige bevorzugen CDs, DVDs, Videos, LPs, Schallplatten und Videospielen.

Lesestoff folgt in der Rangliste der beliebtesten Sammelgegenstände der Männer – nach Musik – und Videoprodukten (21%), Münzen (19,6%) und Briefmarken (17,9%) – erst auf Rang 4 (17,5%).

Die Naturverbundenheit der Salzburger und Tiroler wird im eBay-Sammlerreport eindeutig bestätigt:

In Salzburg (11%) und in Tirol (9,3%) finden sich deutlich mehr Sammler von Steinen, Mineralien und Sand;

Auch das Geheimnis der vielerorts bewunderten Kärntner Küche wird durch den eBay-Sammlerreport gelüftet: Rezepte und Kochbücher (12,7%) folgen nach CDs, DVDs, Videos, LPs, Schallplatten und Videospielen (15,6%) auf Rang 2 der beliebtesten Sammelobjekte der Kärntner.


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