Das Gros der Menschen sieht das Internet als Bereicherung an

Daten- und Jugendschutz sind ernstzunehmende Probleme die das World Wide Web für Nutzer mit sich gebracht hat, und trotzdem sieht die große Mehrheit der Menschen das Internet als Gewinn an. Etwa 85% der Nutzer und Webexperten sind davon überzeugt, dass das Internet ihr persönliches Leben bereichert hat und dies auch in Zukunft weiterhin tun wird. Das ist das Resultat einer Studie des Pew Research Center’s Internet & American Life Project (PewInternet), die insbesondere das soziale Potenzial des Netzes hervorhebt.

So stellen die PewInternet-Experten fest, dass die sozialen Vorteile der Internet-Nutzung im Laufe des nächsten Jahrzehnts die negativen Gesichtspunkte bei weitem überwiegen werden. Diese Einschätzung ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter insgesamt 895 US-Webnutzern und -Technologieexperten.

Zwar räumten die Befragten auch ein, dass die Nutzung des Internets als Kommunikations-Werkzeug positive und negative Effekte nach sich ziehen kann, das Gros aber sieht in erster Linie die positiven Seiten.
Besonders stellten die meisten Teilnehmer der Studie die positive soziale Kraft des Internets in den Vordergrund. Hierdurch sei eine weltweite Vernetzung und somit ein „Zusammenrücken“ der Menschen möglich. Das kommunikative Potential, das dem Web beim Knüpfen, Pflegen und Erhalten von sozialen Beziehungen zukommt, sei unbestreitbar.

Obwohl die meisten Menschen eine durchweg bejahende Haltung dem Netz gegenüber haben, bleiben im PewInternet-Bericht auch dessen negative Aspekte nicht unerwähnt. Und immerhin noch 14% der Befragten sieht das Internet in keinem positiven Licht.

Letzten Endes geben sogar viele der eigentlichen Internet-Befürworter zu, dass mit dem Web eine Reihe von Bedenken verbunden ist. So sei es etwa nicht selten der Fall, dass sich einzelne Nutzer durch die Verlagerung ihrer Verständigung in den Web-Bereich vollständig aus der realen Welt zurückgezogen oder die Kunst der normalen Konversation verlernt hätten. Auch der Verlust der eigenen Privatsphäre, die Datenschutzproblematik oder die Gefahr der Entwicklung von Suchtverhalten werden genannt.

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