Betrüger nutzen Unwissenheit oftmals aus

Nachdem ein eBay-Gelegenheits-Händler ein nagelneues iPad auf eBay verkauft hat und über PayPal bezahlt wurde, musste er dann feststellen, dass es ein gehackter eBay/PayPal-Account war und das Geld zurück transferiert worden war.

Das Unglück an der Sache, der Käufer hat das iPad persönlich abgeholt, wodurch der Händler keinen Anspruch auf Verkäuferschutz seitens PayPal hat, das heißt 599 britische Pfund sind weg. Zwar hat sich der Verkäufer den Empfang bestätigen lassen, was aber wenig nutzt, da der Käufer eine falsche Identität angegeben hat.

Die meisten erfahrenen Händler kennen die Anforderungen PayPals an den Händlerschutz genau, Freizeitverkäufer eher nicht. Natürlich ist dieser spezielle Händler sehr erbost und das Traurige ist, dass er nun weiter erzählen wird, wie er bei eBay übers Ohr gehauen wurde. Das führt dann zu der Frage: Tun eBay und PayPal wirklich genug dafür um ihre Kunden sicher zu schützen? Denn hier steht ja auch der Ruf der beiden Unternehmen auf dem Spiel.

Die PayPal Nutzervereinbarung legt natürlich deutlich dar, was man machen muss um den Verkäuferschutz zu erhalten, aber hat jeder diese auch vollständig gelesen? Und wenn ja, wie lange ist das her, denn am 1. Juni 2010 beispielsweise gab es die letzte Aktualisierung der Nutzervereinbarung.

PayPals Motto lautet ja eigentlich „PayPal. sicher. einfach. smarter.?, und das ist es bestimmt auch, aber nur, wenn man auch wirklich weiß was man tut.

Tamebay stellt nun die Frage: Was sollten eBay und PayPal machen, um unschuldige, aber doch naive Händler, die sich mit dem Online-Handel wenig auskennen, zu schützen?


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