Jeder 6. Bundesbürger tätigt seine Einkäufe im Netz

Der aktuelle BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergab, dass 6 von 10 Bundesdeutschen inzwischen online einkaufen. Befragt wurden 1.001 Personen ab 14 Jahren per Telefon, auch Mehrfachnennungen waren möglich. Bis Ende des Jahres 2008 hatte erst jeder 2. Deutsche Erfahrungen mit dem Internet-Einkauf.

BITKOM-Vizepräsident Achim Berg stellt fest:

„Das Internet bietet einen bequemen Weg einzukaufen, häufig sind die Preise niedriger, die Rückgaberechte verbraucherfreundlicher. Der Online-Shop ist für viele eine vollwertige Alternative gegenüber dem niedergelassenen Händler – nicht zuletzt dank spezieller Bezahlverfahren.“

Internet-Bezahlsysteme wie Paypal, T-Pay oder Click&Buy legten in der Vergangenheit stark zu. Jeder 6. Bundesbürger (17%) hat schon über diese Bezahlverfahren seine Rechnungen beglichen. 2008 war es erst jeder 9. Internet-User (11%). In der Generation der 30- bis 40-Jährigen ist diese Art der Bezahlung besonders populär. 29% aus dieser Altersklasse sind bei mindestens einem dieser Systeme erfasst, was einem Anstieg von 9% entspricht.

Als Vorteil dieser Bezahlverfahren wird angesehen, dass sensible Daten wie Bankverbindung oder Kreditkartennummer nicht bei jeder einzelnen Transaktion übermittelt werden müssen, denn die Kunden führen beim Anbieter ein Konto. Überdies funktioniert die Abwicklung der Bezahlvorgänge vergleichsweise schnell und einfach.

Das Gros der Online-Einkäufe in Deutschland wird indes weiterhin per Rechnung bezahlt:

  • 41% aller Bundesbürger haben über dieses Bezahlverfahren schon einmal ihre Online-Einkäufe beglichen;
  • 36% bezahlten per Vorkasse;
  • 22% nutzen die Einzugsermächtigung;
  • 16% die Zahlung per Nachnahme.

Kreditkarten werden hingegen zurückhaltender eingesetzt, denn sie sind mit einer Nutzung von nur 15% von allen Bezahlverfahren am wenigsten beliebt.


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