Ärger über die Versandregeln bei eBay USA

Skip McGrath wurde von einem Leser seines Blogs auf eine Ungereimtheit bei den eBay-Versandregeln aufmerksam gemacht. Der betreffende Leser hatte als eBay-Händler einen Artikel an einen Käufer versandt, der jedoch behauptete, dass die Ware nie angekommen sei. Zwar konnte der Händler anhand der Nachverfolgungs-Info ersehen, dass der Artikel ausgeliefert wurde, trotzdem verschickte er den gleichen Artikel auf seine Kosten noch einmal. Auch diesmal wurde die Ware ausgeliefert. Als Dank dafür hinterließ der Kunde negatives Feedback für den Verkäufer.

Der Händler wandte sich an den Kunden-Support und bat um Hilfe. Der Mitarbeiter schrieb an den Händler: „Leider wusste ich auch nichts davon, aber eBay hat in den letzten Wochen eine Regeländerung vorgenommen, die vorsieht, dass der Verkäufer zu 100% dafür verantwortlich ist, dass die Ware beim Käufer ankommt. Auch wenn die Nachverfolgung aufweist, dass der Artikel ausgeliefert wurde, der Kunde jedoch sagt, dass dies nicht Fall ist, trägt der Händler die Schuld. Wenn das Paket unter Umständen gestohlen wurde, ist immer noch der Verkäufer verantwortlich.“

Kann es sein, dass der Händler nun auch für einen Diebstahl verantwortlich ist? Am besten versucht man über eine Unterschrift sicherzustellen, dass die Ware angekommen ist. Obgleich auch das zu negativen Feedbacks führen wird. Noch ärgerlicher allerdings sind die Kunden, wenn sie nach der Arbeit nach Hause kommen und einen Zettel vorfinden, dass sie sich mit UPS oder einem anderen Auslieferer in Verbindung setzen sollen um die Übergabe der Ware zu arrangieren.


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