In Großbritannien erstmals Strafverfolgung wegen Shill-Bidding bei eBay

Paul Barrett, aus dem englischen County Durham, ist der erste britische Händler der wegen „Shill-Biddings“ strafrechtlich verfolgt wird. Von Shill-Bidding oder Pushen spricht man, wenn jemand auf das eigene Angebot mitbietet oder mitbieten lässt, um einen höheren Preis zu erzielen.

Barrett sieht sich einer Geldstrafe von zirka 50.000 britischen Pfund gegenüber, nachdem er 2 verschiedene Accounts genutzt hat, um auf seine eigenen Angebote mitzubieten. Barrett gab 10 Verstöße gegen die „Fair Trading Regulations“ zu, wobei jedes dieser einzelnen Vergehen mit einer Geldstrafe von mindestens 5.000 Pfund belegt wird.

Vanessa Canzini, Head of corporate communications bei eBay in Europa, sagte: „Wir sind äußerst zufrieden von der Verurteilung Paul Barretts zu hören. Das Shill-Bidding ist ungesetzlich, und es ist wichtig, dass die Leute verstehen, dass es für so etwas keinen Platz auf unserer Seite gibt, und nie gegeben hat.

Wir investieren jedes Jahr mehr als 6 Millionen Pfund in die modernste Technologie, um das Shill-Bidding und andere ungesetzliche Tätigkeiten aufzudecken. Diese Verurteilung stellt hoffentlich eine Abschreckung für die kleine Minderheit dar, die versucht unsere Seite unsachgemäß zu nutzen. Es hilft uns aber noch mehr, mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten, um eine erfolgreiche Strafverfolgung sicherzustellen, sollte irgendjemand sich dafür entscheiden, auf diese Weise sein Glück zu versuchen.“

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



Kategorien: Recht & Sicherheit

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