Augen auf auch beim Web-Shopping vom Arbeitsplatz aus

Die eBay Advertising Group hat eine aktuelle Studie zum Thema Internet-Shopping herausgegeben. Laut dieser hält der Trend zum Online-Shoppen in Deutschland weiter an und das nicht nur von privaten Computern, sondern auch vom Arbeitsplatz aus. 79% der Einkäufer vertrauen in das Angebot der Internet-Shops, 72% zieht die Produktvielfalt an und 76% erfreuen sich an den günstigen Preisen in den Online-Shops.

Worüber Mitarbeiter von Unternehmen jedoch weniger nachdenken, ist die Gefahr von Unternehmens-Netzwerken aus einzukaufen. Zu viele Internet-Shopper, die vom Arbeitsplatz aus bestellen, sehen die Firmen-Netzwerke als hinreichend geschützt an, während sie vom heimischen Computer aus sehr viel umsichtiger agieren.

BitDefender warnt daher: Shoppen im Web ist auch vom Firmennetzwerk aus ein Risiko und Catalin Cosoi, Senior Anti-Spam-Forscher bei BitDefender, erklärt: „Für Online-Shopper gilt es in erster Linie darauf zu achten, welche Websites sie besuchen, welche Links sie anklicken und welche E-Mails sie öffnen. Was viele Mitarbeiter nicht wissen: Auch wenn das Netzwerk ihres Arbeitgebers als sicher gilt, laufen sie beim Online-Einkauf dennoch Gefahr, ihre PCs mit gefährlicher Malware zu infizieren. Beim Online-Shopping ist es daher sehr wichtig sicherzustellen, dass nur vertrauenswürdige und legitime Websites besucht werden.“

BitDefender bietet Internet-Shoppern daher ein paar wichtige Tipps, denen sie beim Online-Einkauf Beachtung schenken sollten:

  1. Nur bekannte und vertrauenswürdige Webseiten besuchen.
  2. Vorsicht vor „Geschenken“ oder „Special Offer“-Mails von unbekannten Absendern.
  3. Lieber Kreditkarten als Kundenkarten verwenden, da Kundenkarten nur eine beschränkte oder keine Haftung im Schadensfall bieten. Ferner sollten die Kreditkartenabrechnungen regelmäßig kontrolliert werden.
  4. Bei allen Shopping-Webseiten sollte auf das Sicherheitssymbol in der unteren rechten Ecke geachtet werden (Symbol eines geöffneten oder geschlossenen Vorhängeschlosses).
  5. Es sollte sichergestellt sein, dass die Verbindung zu einer Webseite über ‚https‘ erfolgt, weil es sich dann in den meisten Fällen um eine sichere Seite handelt.
  6. Alternative Bezahloptionen prüfen, beispielsweise Barzahlung bei Lieferung oder Rechnung.
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