eBays Auktionshaus Gmarket hat Ärger in Korea

Wie die koreanische Joong Ang Zeitung schreibt, hat die drittgrößte koreanische Online-Auktionsseite „11th Street“ Klage beim Kartellamt gegen Gmarket erhoben. Der Vorwurf: „ungerechte, wettbewerbswidrige Praktiken“. Gmarket und die Schwesterseite Auction (www.auction.co.kr), die eBay schon im Jahr 2001 kaufte, dominieren derzeit in Korea den Internetmarkt. Im April dieses Jahres hat eBay, nachdem eBay Gmarket übernommen hat, die beiden Seiten zusammengelegt. Zu dieser Zeit erklärte eBay CEO John Donahoe, dass die Zusammenlegung „starke operative Synergien zwischen zwei Marktführern schafft und den Händlern mehr Möglichkeiten bietet.”

Gmarket wird nun von 11th Street beschuldigt, dass man indirekt Top-Händler von 11th Street dazu nötigt, ihre Waren nur über Gmarket zu vertreiben. Die Zeitung zitiert einen Offiziellen von 11th Street mit den Worten: „Das Ergebnis sieht so aus, dass sich bereits 35 Händler von unserer Plattform abgewandt und dadurch bislang einen Schaden von 3 Millionen Dollar verursacht haben.“