Wie schlage ich mich im eBay-Handel am Besten durch?

Chris Dawson von Tamebay hatte in einem ersten Artikel Tipps zur eBay-Suche, Artikelattributen und Artikelbesonderheiten zusammengestellt, im zweiten Teil fanden sich Tipps zu eBays Sortierungs-und Anordnungsverfahren in Best Match und im dritten und letzten Teil gibt er Tipps dazu, wie man sich aus seiner Sicht am besten im eBay-Business schlägt.

Ein Händler mit guten Bewertungen zu sein ist der wichtigste Aspekt von Best Match. Wenn man als Verkäufer nicht an die Minimum-Standards herankommt, dann werden die Artikeleinstellungen im Best Match heruntergestuft, das ist einfach so. Nicht nur, dass man nicht auf der ersten Seite steht, nein alle Einstellungen (Auktionen und Festpreise) finden sich dann auf der letzten Seite der Suchergebnisse ganz unten wieder. Die Degradierung hat einen verheerenden Effekt auf die Verkäufe, egal wie großartig das angebotene Produkt oder der Preis sein mag. Die potentiellen Kunden finden die Artikel einfach nicht. Standard-Verkäufer und auch die höher bewerteten Verkäufer werden mit den Top rated Händlern in Best Match vermischt. Top bewertete Händler haben zudem noch den Vorteil in der Suche besonders hervorgehoben zu werden, und dass selbst wenn ihr Artikel vielleicht nicht der relevanteste in Best Match ist. Aber die exponierte Stellung wird für den Käufer der „Eye-Catcher“ sein, wenn sie auf der Seite unterwegs sind.

Langzeit-Artikeleinstellung
Händler sollten ihre Artikel vorzugsweise im 30 Tage Zeitraum anbieten und den kompletten Lagerbestand eines Artikels in einem einzigen Angebot offerieren. Als Verkäufer mit Top-Bewertung sollte man das Featured First in Betracht ziehen und sofern in der ausgewählten Kategorie möglich, von der Mehrfach-Variations-Einstellung Gebrauch machen. Das ist vor allem unter dem Gesichtspunkt Popularität wichtig.

Beliebtheit– Verkäufe/Seitenaufrufe
Als in Best Match zum ersten Mal die „jüngsten Abverkäufe“, also wie oft sich ein Artikel vor kurzem verkaufte, eingeführt wurde, nutzte man diesen Parameter um zu beurteilen, welche Artikeleinstellungen die Käufer am meisten anzogen. Der Weg führte dadurch zu Angeboten, die kürzlich ganz oft verkauft wurden und diese standen dann ganz oben in den Verkaufsergebnissen, selbst wenn neue Artikeleinstellungen bessere Deals waren. eBay hat das nun geändert, indem sie die kürzlich verkauften Artikel mit den Seitenaufrufen kombiniert haben. Hierdurch werden bessere Deals erlaubt, da vorherrschende Artikeleinstellungen schnell von der Spitzenposition der Suchergebnisse entfernt werden. Best Match zieht in Betracht wie oft der Artikel verkauft wurde in Verbindung damit wie häufig ein Käufer den Artikel auf der Suchergebnisseite aufgerufen hat. Hat der Händler mehr Verkäufe im Vergleich zum Aufrufen des Produktes, bekommt er einen besseren Punktestand und damit eine höhere Platzierung.

Korrekter Preis / Titel/Überschrift
Entdeckt ein potentieller Käufer einen Artikel muss er sofort erkennen, dass es das Wunschobjekt ist und genau das ist, was er gesucht hat. Die Überschrift muss die relevanten Schlüsselwörter enthalten, die den Wunsch des Käufers bekräftigen: Das ist mein Produkt! Aber auch der Preis muss stimmen, damit die Ware für den Kunden attraktiv genug ist um sie zu kaufen. Aber nicht vergessen: Das sogenannte “Keyword spamming, also das Überladen der Seite mit möglichen, teils nicht zutreffenden Suchbegriffen, trägt aktiv dazu bei, dass der Artikel in den Suchergebnissen, wegen des Verhältnisses Verkäufe/Seitenaufrufe, weiter unten erscheint. Verkäufer sind im Umgang mit „Keyword spamming“ mit der Zeit immer geschickter geworden, doch Best Match lässt sich durch das Zugrunde legen des Verhältnisses Verkäufe/Seitenaufrufe nicht mehr so leicht täuschen. Das bedeutet: Bietet man eine x-beliebige Tasche mit dem Zusatz „Prada“ an als Artikelbeschreibung an, bekommt man in jedem mehr Aufrufe. Jedoch werden Käufer, die eine echte Prada Handtasche suchen die oben angebotene nicht kaufen. Das hat zur Folge, viele Aufrufe, keine Verkäufe — > Abstieg der Artikeleinstellung auf die unteren Plätze.

Gratis-Versand
Man kann es mögen oder auch nicht, der kostenfreie Versand ist für Käufer attraktiv. Nach einer eBay internen Studie steht fest: Bei Angeboten, bei denen alle Dinge gleich sind, kauft der Kunde bei dem Händler, der gratis liefert. Wer also den kostenlosen Versand anbietet erhält nicht nur einen kleinen Aufwärtsschub auf die oberen Ränge, nein es wird auch die Abverkäufe erhöhen.

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