ChannelAdvisor reicht Klage gegen Ex-Angestellten ein

Scot Wingo, CEO von ChannelAdvisor ist mit seinen Statements zu den verschiedensten eBay-Themen den Lesern von onlinemarkplatz.de bereits bekannt. Jetzt ist hat ChannelAdvisor eine Mitteilung in eigener Sache herausgegeben, in der es um Gerichtsverfahren geht, in dessen Mittelpunkt ein ehemaliger Mitarbeiter des Unternehmens steht. Im August dieses Jahres erhielten viele ChannelAdvisor Kunden eine Spam-Mail, in der zu lesen stand, dass ChannelAdvisor seinen Kunden zu hohe Gebühren berechnet hätte. Abgeschickt wurden diese Mails von verschiedenen Gmail-Accounts. Die Kunden wurden aufgefordert, ihre berechneten Gebühren noch einmal zu überprüfen. Auch sollten die Kunden Scot Wingo eine Mail schicken, oder ihn anrufen, um Details zu erfahren. Zudem wurde ChannelAdvisor in dem Mail angeklagt, wichtige Mitarbeiter entlassen zu haben, die „Hauptfunktionen in der Entwicklung und der Aktualisierung der Software und des Business inne hatten.“

Mittlerweile ist eindeutig, dass ein verärgerter ehemaliger Mitarbeiter, der in einer Niederlassung in Australien gearbeitet hat, diese Spam-Mails verschickt hat. Er benutzte „unrechtmäßig Kunden-Kontaktinformationen um den Ruf von ChannelAdvisor zu schädigen …“. ChannelAdvisor hat inzwischen in den USA Klage gegen den Ex-Angestellten eingereicht. Auch wurde die interne Software ausgewechselt und der Schutz vor illegalem Download von vertraulichen Informationen wurde erhöht. Wingo hat an seine Kunden eine Mitteilung verschickt, in der er sie über den bevorstehenden Prozess informiert hat. Gegenüber Tamebay erklärte Wingo, dass es ihm aufgrund denkbarer juristischer Auswirkung nicht möglich ist, einen Kommentar abzugeben.

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