Schlechte Prognosen für das Weihnachstgeschäft

Wie eine aktuelle amerikanische Umfrage von Nielsen aufzeigt, werden die Verkäufe in der Vorweihnachtszeit 2009 bei einem Wert von etwa 90 Milliarden Dollar liegen, was einem Wachstum von 0,03% entspricht. Im Jahr 2008 lag der Wert bei 89,95 Milliarden US-Dollar. 44% der befragten Personen haben angegeben, dass ihre Ausgaben im Jahr 2009 denen von 2008 entsprechen werden. 42% meinten, dass sie weniger Geld ausgeben werden und nur 4% planen ihre Ausgaben zu erhöhen.

Interessant ist auch, dass 20% der Verbraucher erklärten, dass sie weder zu Hause noch auswärts vorhaben, über die Feiertage Einladungen durchzuführen. Trotz dieses Resultates dürften alle Produkte, die im Zusammenhang mit Küche, Bad- und Schlafzimmeraccessoires oder alkoholischen Getränken stehen, dieses Jahr einen Aufwärtstrend erfahren. Weiterhin sagt Nielsen vorher, dass Bekleidung, Spielwaren und Technik-Artikel die populärsten Produktkategorien sein werden. Ebenso zeigt die Studie auf, dass Online-Discounter oder auch die Club-Shops sehr beliebt sein werden, wohingegen Büroartikel-Händler, Zoogeschäfte oder Heimwerker-Produkte eher schlecht abschneiden.

Retail Forward, ebenso ein Marktforschungsunternehmen, sagt gleichfalls ein schwaches Geschäft voraus und zwar in allen Kategorien außer bei Fahrzeugen, Nahrungsmitteln und Heilmitteln. Anders als im Nielsen Report, prophezeit Retail Forward in der Bekleidungskategorie einen Rückgang um 2%. Das dritte Unternehmen, welches Umfragen zu diesem Thema durchgeführt hat, ist Deloitte, die mit 0%-Änderung im Vergleich zum Vorjahr rechnen, außer bei Fahrzeugen und Benzin.

Bleibt zu hoffen, dass diese Umfrage sich nicht 1:1 auf Deutschland projizieren lässt.

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