Das Ableben von Michael Jackson produziert enormen Traffic im Internet

Michael Jacksons unerwarteter Tod setzt einen Online-Wahnsinn in Gang, der den Handelsverkehr von Internet-Musikprovidern, aber auch den der Online-Marktplätze wie eBay oder Amazon, ankurbelt. Jackson ist zurzeit der prominenteste Mensch des Internets. Allein bei Google gibt es derzeit 70 Millionen Einträge.

Die Nachricht von seinem Tod kam derart unerwartet, dass das Internet praktisch zusammenbrach. Auf einen solchen Ansturm war das Netz nicht vorbereitet. Eine Vielzahl von Angeboten war zeitweise nicht mehr erreichbar. Bei Wikipedia beispielsweise versuchten Hunderte parallel die Eintragung auf den neuesten Stand zu bringen und Twitter, wie das US-Online-Branchenunternehmen CNET berichtet, war lahmgelegt. Amazon.com und iTunes (Apple) hatten auf den ersten Top-Rängen nur Plattenalben des King of Pop gelistet, und das nur wenige Stunden nach seinem Tod.

Andenken von Michael Jackson waren innerhalb kürzester Zeit auf dem Online-Marktplatz eBay zu finden. Es gab einen riesigen Ansturm auf seine CDs und vor allem auf seine Autogramme. Die Preise erreichen bei eBay inzwischen viele hundert Euro für ein Original Autogramm. Den höchsten Preis für eine Signatur von Jackson erzielte ein Autogramm bei eBay, das am Samstag von einem Berliner Küchenchef angeboten wurde. 500 Euro hat der Küchenchef nun mehr in seinem Geldbeutel. Jackson besuchte damals anlässlich der Bambi-Verleihung Berlin und mietete ein komplettes Restaurant. Hier fragte der Küchenchef ihn nach einem Autogramm und erhielt es auch.

Der Twitter- und Facebook-Verkehr schnellte ebenso in unermessliche Höhen. Kurz nach der Bekanntgabe des Todes verzeichnete Facebook 900.000 Fans auf der Seite. Die Telefongesellschaft AT&T berichtete über eine enorme Flut an SMS und erklärte, dass 65.000 Textnachrichten jede Sekunde verschickt worden sind.


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