eBay.com verschiebt die Regulierung von Unstimmigkeiten von PayPal zu eBay

eBay.com erklärte in einer Mitteilung, dass man hinsichtlich der Regulierung von Disputen bei Handelsgeschäften eine aktivere Rolle einnehmen möchte und daher die Bereinigung eventueller Schadensfälle von PayPal zu eBay verschieben wird. Die Regelungen im Fall eines Streits zwischen Händler und Käufer bleiben im Großen und Ganzen gleich, so wie es bisher auch bei PayPal war.

Es geht hier in erster Linie um Auseinandersetzungen zwischen den Handelspartnern, wenn bestellte und bezahlte Artikel nicht beim Empfänger ankommen oder nicht der Beschreibung entsprechen. Käufer werden weiterhin 45 Tage Zeit haben, entsprechende Unstimmigkeiten zu melden, in Zukunft jedoch bei eBay und nicht wie bisher bei PayPal. Ändern wird sich auch, dass Schäden, gleich welche Zahlmethode genutzt wurde, geltend gemacht werden können. Neu soll auch sein, dass die Verbraucher, nachdem sie die Unstimmigkeiten gemeldet haben, die Möglichkeit haben werden, eBay per Telefon zu kontaktieren. Hier wird sich dann ein Kundendienst-Verantwortlicher der Sache annehmen und die Transaktions-Details unter die Lupe nehmen.

Interessant ist auch, dass eBay mitteilt: „… Sollten wir feststellen, dass die Unannehmlichkeiten für den Käufer nicht durch den Händler verursacht wurden, werden wir den Käufer in entsprechenden Fällen aus unserer eigenen Tasche entschädigen.“ Bisher wurde die neue Lösung der „Streitschlichtung“ nur für den amerikanischen Markt angekündigt. Wann andere Online-Marktplätze diese Neuerung erfahren ist noch nicht bekannt.


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